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Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Ihnen die Gemeinde sowie den Rat und die Verwaltung vor. Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. Sie werden Ihnen schnell und unbürokratisch weiterhelfen. 
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20250608 112015Bürgermeister Alfred Kuhlmann, stv. Bürgermeisterin Elisabeth Wübbeler, Pfarrerin Elke Koopmann, Kreispfarrerin Martina Wittkowski sowie stv. Bürgermeister Martin Meyer versammelten sich zu einem Gruppenfoto vor dem Altar.
Die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Goldenstedt feierte am Pfingstsonntag (08.06.2025) ein bemerkenswertes Jubiläum: Mit einem festlichen Gottesdienst, zelebriert von Pfarrerin Elke Koopmann, würdigte die Evangelische Kirchengemeinde Goldenstedt das 175-jährige Bestehen ihrer Kirche. Die Jubiläumsveranstaltung führte zahlreiche Gemeindemitglieder, Ehrengäste und langjährige Weggefährten zusammen. Zu den Gratulanten gehörte auch Dechant und Pfarrer Martin Knipper von der Katholischen Kirchengemeinde St. Gorgonius.

Die Predigt von Kreispfarrerin Martina Wittkowski berührte die Gottesdienstbesucher durch ihre Reflexion über die Entwicklung kirchlichen Lebens. In ihren Worten skizzierte sie einen Bogen zwischen der Kirchengeschichte und zukünftigen Herausforderungen der Kirchen. Besonders hervorgehoben wurde auch das einzigartige Simultaneum mixtum in Goldenstedt im Zeitraum von 1650 bis 1850. In dieser Zeit feierten katholische und evangelische Christen gemeinsame Gottesdienste in einem Gotteshaus.

Bürgermeister Alfred Kuhlmann würdigte in seiner Laudatio die tiefe Verwurzelung der Kirche in der Gemeinde. "Die Evangelische Kirche ist seit ihrer Einweihung am 5. Juni 1850 mehr als nur ein Gebäude – sie ist ein lebendiges Zeugnis des Glaubens und der Gemeinschaft", betonte er und hob die enge Zusammenarbeit zwischen Kommunalpolitik und Kirchengemeinden hervor. In wichtigen Bereichen, wie dem Friedhofswesen und den Kindertagesstätten, tragen Kirche und Kommunalpolitik gemeinsam Verantwortung, was die tiefe gesellschaftliche Bedeutung der Kirchengemeinden unterstreicht.

Das Fest war nicht nur ein Rückblick auf 175 Jahre Geschichte, sondern auch ein hoffnungsvoller Ausblick auf die weitere Rolle der Evangelischen Kirche in Goldenstedt als Ort der Gemeinschaft, des Glaubens und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Der Festakt endete mit einem gemeinsamen Beisammensein im evangelischen Gemeindehaus sowie im Pfarrgarten.

 
 
 

Figure of house, calculator, money, drawing and warm hat on table. Concept of heating seasonSymbolfoto: AdobeStock


Vielfältige Ansätze für klimafreundliche Wärmeversorgung erkennbar

Die Kommunale Wärmeplanung in der Gemeinde Goldenstedt schreitet erfolgreich voran und macht einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität. Nach Abschluss der ersten beiden von insgesamt vier Planungsphasen liegt nun eine detaillierte Bestands- und Potenzialanalyse vor. Die Analyse zeigt auf, wo die Wärmeversorgung aktuell steht und welche Optionen es für eine nachhaltige und zukunftssichere Energieversorgung gibt.

Die jetzt vorliegenden Zwischenergebnisse geben wertvolle Hinweise darauf, welche konkreten Möglichkeiten es in Goldenstedt gibt.

In der Gemeinde Goldenstedt entfallen rund 70 Prozent des Wärmebedarfs auf den Sektor Wohnen, etwa 25 Prozent auf Industrie, Handel und Gewerbe. Erdgas ist dabei derzeit der wichtigste Energieträger, gefolgt von Heizöl. Der energetische Zustand vieler Gebäude weist noch erhebliches Sanierungspotenzial auf: Etwa 50 Prozent der Gebäude wurden vor 1979 gebaut, rund 35 Prozent der Heizungen sind älter als 20 Jahre – davon 10 Prozent sogar über 30 Jahre alt.

Die Potenzialanalyse macht deutlich, dass Goldenstedt über Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen oder unvermeidbarer, industrieller Abwärme verfügt. Die Nutzung der Abwärme eines Industriebetriebes und der Flusswärme aus der Hunte wird im Zuge der Kommunalen Wärmeplanung geprüft.

In der nächsten Projektphase werden potenzielle Wärmenetzeignungsgebiete beleuchtet und festgelegt, um diese zukünftig idealerweise mit regenerativer Energie oder Abwärme zu versorgen. Für die Mehrheit des Gemeindegebiets – circa 90 Prozent – zeichnet sich eine dezentrale Wärmeversorgung ab, zum Beispiel mittels Luftwärmepumpen oder auch Pelletheizung.

Mit der Wärmeplanung legt die Gemeinde Goldenstedt den Grundstein für konkrete Maßnahmen zur Treibhausgasreduktion. Die Kommunale Wärmeplanung gibt aber keine verbindlichen Vorgaben für einzelne Gebäude vor, sondern zeigt auf, welche Technologien sich wo eignen könnten.

Ansprechpartnerin Gemeinde Goldenstedt:
Maria Buschenhenke
Klimaschutzmanagerin
Telefon: 04444 / 2009-43
E-Mail: buschenhenke[at]goldenstedt.de

Ansprechpartnerin für Medien EWE NETZ:
Mareike Baudis
Pressesprecherin
Telefon: 0441 4805-1853
E-Mail: mareike.baudis[at]ewe.de

 

Pressefoto Sr. AmaltrudSchwester Amaltrud besuchte in Begleitung von Agnes Helms Bürgermeister Alfred Kuhlmann im Rathaus.

Eine besondere Besucherin durfte Bürgermeister Alfred Kuhlmann am vergangenen Montag (02.06.) im Goldenstedter Rathaus begrüßen: Schwester Amaltrud, die über 30 Jahre bis 2012 im Alten- und Pflegeheim St. Franziskus gewirkt hat, hatte sich in Begleitung von Agnes Helms, frühere Mitarbeiterin in der Gemeindeverwaltung Goldenstedt, auf den Weg in ihre „alte Heimat“ gemacht. „Ich fühle mich im Mutterhaus in Salzkotten sehr wohl, aber ich komme immer wieder gerne nach Goldenstedt und schaue mir an, was sich seit meinem letzten Besuch hier verändert hat“, erklärte die Franziskanerin gutgelaunt.

Ein weiterer Höhepunkt ihres Aufenthalts ist auch das Treffen mit den ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Franziskushauses zum Fischessen in Visbek, bei dem – wie auch im Gespräch mit dem Goldenstedter Bürgermeister – viele Erinnerungen und Döntkes ausgetauscht werden.

In diesem Jahr steht für Schwester Amaltrud auch noch ein ganz besonderer Festtag an: Im August feiert sie ihr 70-jähriges Ordensjubiläum.

Finanzausschuss 16.06.2025

Der Ausschuss für Haushalt, Feuerwehr, Touristik, Marktangelegenheiten, Wirtschaftsförderung und Zuschusswesen tagt am Montag, 16.06.2025 um 18.00 Uhr im Bürgersaal des Rathauses. Die Sitzung ist öffentlich/nichtöffentlich.

Themen sind u.a. ein Zuschussantrag der Schützenbruderschaft St. Heinrich Ellenstedt e. V. für das 75-jährige Jubiläum sowie die Ausrichtung der Diözesan-Jungschützentage vom 23.-25.05.2025 sowie Zuschuss zur weiteren Sanierung des Zinnkrautweges (Genossenschaftsweg Nr. 144)
hier: Antrag des Realverbandes Wegegenossenschaft Arkeburg.

Die Tagesordnung ist auch im Bürgerinformationssystem unter folgendem Link zu finden: https://goldenstedt.gremien.info/meeting?id=2025-HaushaltsA-34

 

IMG 1894V.l.n.r.: Peter Trabner, Regina Blömer, Engelbert Böske und Dirk Muhle; Foto: Meyer


Mitreißende Indoor-Aufführung im „Haus im Moor“

Kürzlich fand die außergewöhnliche Theaterperformance „The Circle of Nature“ mit dem bekannten Schauspieler Peter Trabner im "Haus im Moor" statt. Nicht wie geplant unter freiem Himmel, sondern spontan ins Haus verlegt. Doch selbst das konnte der Kraft und Ausdrucksstärke des Stücks keinen Abbruch tun – im Gegenteil: Die besondere Atmosphäre der Improvisation verlieh dem Abend eine ungeahnte Intensität.

Gemeinsam eingeladen hatten die Biologische Schutzgemeinschaft Weser-Ems (BSH) und das Naturschutz- und Informationszentrum „Haus im Moor“; finanziert wurde die Veranstaltung über die Theateroffensive der Naturparke Niedersachsen. Den Künstler engagiert hatte der Zweckverband Wildeshauser Geest.

Das Stück, das in enger Verbindung mit der Natur und insbesondere einem Baum als zentrales Symbol steht, thematisiert den Kreislauf des Lebens, das fragile Gleichgewicht zwischen Mensch und Umwelt sowie die Frage nach unserer Verantwortung gegenüber der Natur. Peter Trabner verstand es meisterhaft, das Publikum nicht nur als Zuschauende, sondern als aktiv Mitwirkende in das Geschehen einzubeziehen. Die Interaktionen waren kraftvoll, unmittelbar und bewegend – das Publikum reagierte offen, engagiert und ließ sich auf die Erfahrung ein.

Trotz des verlegten Spielorts gelang es Trabner, gemeinsam mit dem Baum „The Circle of Nature“ als lebendiges Symbol, eine intensive Verbindung zwischen Darsteller, Thema und Publikum herzustellen. Die kraftvolle Inszenierung unterstrich die inhaltliche Tiefe des Stücks und regte das Publikum nachhaltig zum Nachdenken an.

Die Organisatoren und das Publikum zeigten sich dankbar und beeindruckt von dem außergewöhnlichen Künstler.

 

Schuelerpreis2025 hoch2

Der Münsterlandtag findet in diesem Jahr in Vechta statt und legt den Fokus auf das Thema "Künstliche Intelligenz". „Wir würden uns freuen, wenn auch Schülerinnen und Schüler sich mit dem Thema beschäftigen“, sagt Heimatbund-Geschäftsführerin Giesela Lünnemann und ruft zur Teilnahme am diesjährigen Schülerpreis auf.

Ziel des Schülerpreises ist die Auseinandersetzung junger Menschen mit ihrer Heimat mit Themen aus der Region, zum Beispiel zu naturkundlichen, sozialen, geschichtlichen, sprachlichen oder kulturellen Themen. In vier Kategorien wird der Preis ausgelobt: Grundschule, Sekundarbereich I, Förderschule und gymnasiale Oberstufe/BBS.

Einsendeschluss für den Schülerwettbewerb ist der 30. September 2025. Bewerbungen gehen an den Heimatbund für das OM, Bahnhofstraße 82 in 49661 Cloppenburg. Der Flyer zum Schülerpreis steht hier zum Download bereit.

Weitere Informationen gibt es unter info@heimatbund.om.de und https://www.heimatbund-om.de/service-und-wissen/schulportal-schuelerpreis.

Arno Mittelmeyer und Matthias Ahlbrecht beraten einen Brunnenbesitzer mit Nitratkarte Niedersachsen vor einem Labormobil des VSR-Gewässerschutz e.V. Fotograf Ruben Wiltsch
Verein untersucht Brunnenwasser auf dem Rathausvorplatz

Das gelbe Labormobil des VSR-Gewässerschutz ist vielen Brunnenbesitzern bereits bekannt. In dem vergangen Jahr sorgten die Informationstände für reges Interesse. Über 900 Bürger im Kreis Vechta brachten Wasserproben aus ihren Gartenbrunnen mit, um sich über die mögliche Nutzung zu informieren. Auch in diesem Jahr bietet die gemeinnützige Organisation wieder eine Untersuchung an. Am Mittwoch, 04. Juni 2025 haben Brunnenbesitzer von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr die Gelegenheit, ihre Wasserproben auf dem Rathausvorplatz in Goldenstedt abzugeben.

Im Sommer, wenn es heiß und trocken ist, wird im Garten viel Wasser benötigt. „Uns ist es wichtig, dass außerhalb des Hauses Brunnenwasser statt dem kostbaren Leitungswasser genutzt wird,“ erzählt der Ehrenamtler Arno Mittelmeyer. Er ist zusammen mit Matthias Ahlbrecht im Labormobil unterwegs um Belastungen im Grundwasser aufzudecken und sich für einen nachhaltigen Umgang einzusetzen. Bereits im letzten Sommer kamen viele interessierte Brunnenbesitzer mit ihrer Wasserprobe zu den Infoständen. Sie wollten wissen wofür sie das Wasser im Garten verwenden können. „Eine Belastung ist in den meisten Fällen nicht zu sehen oder zu riechen“, erklärt Matthias Ahlbrecht. Er weist darauf hin, dass im Gegensatz zum Leitungswasser das Brunnenwasser häufig mit Nitraten, Pestiziden und weiteren Stoffen belastet ist. Außerdem können durch verschiedene Einflüsse Krankheitserreger ins Wasser geraten. Matthias Ahlbrecht führt die Grunduntersuchung von Nitrat-, Säure- und Salzgehalt wieder gegen eine geringe Beteiligung von zwölf Euro im Labormobil durch.

Nachdem das Analyseergebnis vorliegt, berät er die Brunnenbesitzer, was die festgestellte Belastung für die Nutzung des Wassers bedeutet. Gegen eine Kostenbeteiligung können auch weitere Parameter untersucht werden. „Durch diese ergänzenden Untersuchungen erfahren die Brunnenbesitzer, ob das Wasser zum Gemüse gießen oder sogar zum Befüllen von Planschbecken und Teich geeignet ist. Außerdem können wir auch eine Einschätzung dazu geben, inwieweit das Wasser im Notfall zum Trinken einsetzbar ist“, erklärt Matthias Ahlbrecht. Damit die Ergebnisse auch aussagefähig sind, empfiehlt er, zur Probenahme und zum Transport Mineralwasserflaschen zu nutzen. Besonders geeignet sind dabei bis zum Rand gefüllte 0,5 Liter-Flaschen aus Kunststoff. Die Messwerte bekommen die Brunnenbesitzer in einem ausführlichen Gutachten mit der Post zugesendet.

„Erstmalig haben wir zu unseren Ergebnissen der Grundwasser- und Bachuntersuchungen aus dem Kreis Vechta eine Bildschirmpräsentation für den Informationsstand vorbereitet“, berichtet der Ehrenamtler Arno Mittelmeyer. Der VSR-Gewässerschutz möchte mit den Auswertungen der Brunnenwasseranalysen im Kreis Vechta möglichst viele Bürger am Informationsstand erreichen. „Die von uns erstellte Nitratkarte soll die Belastung in Niedersachsen verdeutlichen“, erklärt Mittelmeyer. Wer keine Zeit hat, zum Informationsstand zu kommen, kann die Ergebnisse auch auf der Homepage vom VSR-Gewässerschutz nachlesen. Zu der Auswertung aus dem Kreis Vechta gelangt jede/r Interessierte über die interaktive Karte auf der Homepageseite vsr-gewaesserschutz.de/regionales/niedersachsen-bremen

Der VSR-Gewässerschutz hilft mit einer Wasseranalyse, das Wasser aus dem eigenen Brunnen statt des Leitungswassers zu verwenden. Allerdings sollte auch dieses im Garten sparsam genutzt werden. Der VSR-Gewässerschutz gibt am Informationsstand dazu Tipps. „Gießen sollte jeder Gartenbesitzer nur morgens oder abends, weil sonst zu viel Wasser verdunstet“, empfiehlt Arno Mittelmeyer. Bei der Wahl des Planschbeckens rät er Eltern und Großeltern, nur die Größe zu kaufen, die benötigt wird. „Wenn nur ein Kind darin planscht, braucht man ein kleineres Planschbecken, als wenn mehrere Kinder ins Wasser springen. So kann viel Brunnenwasser gespart werden“.