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Widukind
Auf Initiative der Anna-und-Heinz-von-Döllen-Stiftung wurde am heutigen Tag (13.08.2019) bei der vor zwei Jahren touristisch erschlossenen Ringwallanlage Arkeburg eine Widukind-Statue aufgestellt. Die vom heimischen Künstler Uwe Oswald etwa fünf Meter aus Holz gefertigte Skulptur wurde von Dr. Franz-Josef Höne gestiftet.

Der stellvertretende Landrat Josef Kläne und Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer lobten das Engagement der Stifter und ließen keinen Zweifel daran, dass die Arkeburg mit der neuen Widukind-Skulptur zu den touristischen Highlights im Landkreis Vechta gehören.

Wer immer die Arkeburg besucht und sich mit ihr näher beschäftigt, stößt auf Widukind, der für die einen ein Anti-Held war, für die anderen aber ein großes Vorbild. Als Herzog von Sachsen leistete er in den Jahren 777 – 785 den Widerstand gegen die fränkische Expansion und gegen die Christianisierung unter Karl dem Großen in den Sachsenkriegen.

Nach zahlreichen militärischen Auseinandersetzungen musste sich schließlich Widukind im Sommer 785 der fränkischen Übermacht beugen. Nachdem Karl der Große dem Sachsenherzog im Falle seiner Unterwerfung Straffreiheit zusicherte, ließ Widukind sich in der Pfalz Attigny (Champagne) taufen. Die Taufe Widukinds war ein wichtiger Meilenstein in der Christianisierung der Sachsen und ihrer Integration in das Frankenreich. Nach der Taufe verlieren sich allerdings die historischen Spuren Widukinds und schon zu Lebzeiten des Sachsenführers entwickelte sich ein Heldenmythos.

Bürgermeister Willibald Meyer hofft, dass „die Aufstellung dieserWidukind-Statue bei der Arkeburg allen Besuchern ein Anreiz ist, sich mit der aufregenden Vergangenheit unserer Region zu befassen, damit Gegenwart und Zukunft besser gestalten können“. Er dankte allen Initiatoren und Spendern, die die Aufstellung der Widukind-Statue angeregt und für die Gemeinde Goldenstedt kostenneutral realisiert haben.

Heinz von Döllen zeigte sich sehr angetan von der Einweihungsfeier, durch deren Programm Stiftungsmitglied Hans-Georg Lück führte, und bedankte sich für die Unterstützung und die n vielen Lobesworte. Er richtete die Aufmerksamkeit der Besucher schon jetzt auf das dritte Arkeburg-Projekt, nämlich die Errichtung eines Sachsenhauses.