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"Gute Tat" für schnelles und beherztes Handeln

Markus Schmedes aus Lutten erhält die Auszeichnung für den Monat Mai.

Gute Tat im Mai Für sein beherztes und vorbildliches Handeln ist Markus Schmedes (Bildmitte) mit der "Guten Tat" für den Monat Mai ausgezeichnet worden. Der Lutter hatte eine Frau aus ihrem brennenden Wohnhaus gerettet.

Der Familienvater ist mit seiner Frau Anika (Zweite von links) und Sohn Fin auf dem Rückweg vom Lutter Kindergarten. „Plötzlich bemerkte ich am Bahnhof Goldenstedt schwarzen Rauch aufsteigen. Wir waren uns aber nicht sicher, ob der Rauch aus einem Kamin kommt oder ob es wirklich irgendwo brennt“, berichtet er.

Doch der Lutter überlegt nicht lange und fährt zum Entstehungsort des Rauches, einem reetgedeckten Wohnhaus. Außerdem alarmiert er sofort die Feuerwehr. Am Brandort angekommen, zögert er keine Sekunde und klingelt Sturm an der Haustür. „Als gelernter Tischler weiß ich, wie schnell so ein Haus, gerade eines mit einem Reetdach, in Flammen stehen kann“, erklärt Schmedes.

Als keiner öffnet, rennt Schmedes zum Hintereingang. Die Terrassentür ist nur angelehnt. Im Wohnzimmer findet er die 79-jährige Bewohnerin und begleitet sie ins Freie. „Sie hatte von dem Brand ihres Hauses noch nichts mitbekommen“, so Schmedes. Als nach nur wenigen Minuten die Feuerwehr eintrifft, steht das Haus schon komplett in Flammen. 120 Feuerwehrleute brauchen noch viele Stunden, um das Feuer zu löschen. Verletzt wird glücklicherweise niemand.

Hubert Thomann (Zweiter von rechts) von der Feuerwehr Lutten hatte Schmedes für die Auszeichnung vorgeschlagen. Bürgermeister Willibald Meyer (links) und die Mehrgenerationenbeauftragte Waltraud Varelmann (rechts) haben die Urkunde überreicht.

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