725 Jahre Goldenstädt
Goldenstedts Partnerort Goldenstädt hat am vergangenen Wochenende sein 725-jähriges Bestehen gefeiert. Das in der Lewitz bei Schwerin gelegene Dorf wird in einer Urkunde von 1285 das erste Mal erwähnt. Höhepunkt des Jubiläumswochenendes war der historische Festumzug, an dem am Sonntag (15. August) auch eine Delegation der Partnergemeinde Goldenstedt teilnahm.
"Auch wenn Goldenstädt seit etwa einem Jahr nicht mehr selbständig ist und nun zur Gemeinde Banzkow gehört, war es für uns eine Selbstverständlichkeit, an der Geburtstagsfeier teilzunehmen." Mit diesen Worten unterstrich Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer (auf dem Foto zweiter von links) in seinem Grußwort die Verbundenheit zwischen beiden Gemeinden. Als Geburtstagsgeschenk überreichte er der Bürgermeisterin von Banzkow, Irina Berg (rechts), und deren Stellvertreter und bisherigen Bürgermeister von Goldenstädt, Rainer Mönch (links), die Oswald-Radierung "Goldenstedt - Innen und Außen". Meyer lobte den Festumzug mit etwa 40 Motivwagen und Fußgruppen in historischen Gewändern als eine "gelungene Präsentation des Zusammengehörigkeitsgefühls in Goldenstädt".
Großes Interesse an der Partnerschaft
Auch Pastorin Kristin Gatscha (dritte von links) hob in ihrer Ansprache während des Gottesdienstes zu Beginn des Festumzuges die enormen Gemeindschaftsleistungen der Goldenstädter sowie der Nachbardörfer anlässlich der 725-Jahrfeier hervor. "Mit einem ausgeprägten Heimatbewusstsein kann man viel leichter die privaten und gesellschaftlichen Probleme des Alltags überstehen", erklärte die Pastorin, die mit ihrer Predigt viel Optimismus verbreitete.
Nach dem Festumzug und den offiziellen Begrüßungsreden frischten die Vertreter aus der Nordkreisgemeinde die seit Jahren bestehenden Kontakte zu Goldenstädt auf. Beide Seiten wollen die Beziehungen zwischen den beiden Namensvettern auch in Zukunft weiterhin aktiv gestalten.