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LOGO - Goldenstedt Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der Gemeinde Goldenstedt! 

Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Ihnen die Gemeinde sowie den Rat und die Verwaltung vor. Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. Sie werden Ihnen schnell und unbürokratisch weiterhelfen. 
Ihre Gemeinde Goldenstedt
 

Franzosen und Goldenstedter vor Bremer DomFranzosen haben Goldenstedt besucht

Die deutsch-französische Partnerschaft gehört seit 25 Jahren zum Kommunalen Leben in der Gemeinde Goldenstedt. Die Partnerschaftsurkunden mit den Gemeinden Bosc-le-Hard und Clères wurden 1989 in Goldenstedt und 1990 in Bosc-le-Hard unterschrieben. Deshalb werden die Jubiläen auch doppelt gefeiert.

30 Gäste aus der Normandie waren am langen Wochenende in Goldenstedt. Unter der Leitung von Ute Scheele, der Vorsitzenden des örtlichen Partnerschaftskomitees, hatten die Goldenstedter Familien ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Im Mittelpunkt der Begegnung stand ein Familienfest am Freitag auf dem Hof Scheele. An runden Tischen unter Bäumen wurde auf der Wiese gefeiert. Die Gartenmusik kam vom Harmonika Club Goldenstedt, später sorgte ein DJ für Tanzstimmung und gute Laune.

Ehrengast war Wolfgang Zapfe, Vorsitzender Europa Union in Niedersachsen und im Kreis Vechta. Er dankte den Goldenstedtern und ihren Gästen dafür, dass sie die Partnerschaft seit mehr als einem Vierteljahrhundert mit Leben erfüllten.

Zum „Urgestein“ der Partnerschaft zählte Bürgermeister Willibald Meyer Evelyne Outurquin, die Vorsitzende des französischen Partnerschaftskomitees, die Bürgermeisterin von Clères, Nathalie Thierry, und Ute Scheele. Ihre Namen seien untrennbar mit der „Jumelage“ verbunden. Er überreichte Ute Scheele im Namen der Gemeinde Goldenstedt eine von Uwe Oswald gefertigte Holzskulptur: einen gallischen Hahn. Meyer wies darauf hin, dass aus den Begegnungen nicht nur enge Freundschaften entstanden seien, sondern dass auch die Kommunen voneinander gelernt hätten. Bürgersaal, Kinderkrippe und Ganztagsschule seien Einrichtungen, die er in den Partnergemeinden schon vor Jahren gesehen habe und die ihn inspiriert hätten, Ähnliches auch in Goldenstedt umzusetzen.

Ute Scheele gab den Dank weiter an die Mitglieder des Komitees und an die Goldenstedter Familien. Sie sei sehr froh darüber, dass sie in Rita Gelhaus eine gute Nachfolgerin gefunden habe. Diese habe in den letzten Jahren mit viel Engagement den Jugendaustausch organisiert. Sie sei sich sicher, dass Rita Gelhaus frischen Wind in die Partnerschaft bringen werde.

Am Samstag unternahmen die Freudne einen Ausflug nach Bremen, wo Führungen durch den Dom, den Bleikeller und das Rathaus auf dem Programm standen. Am Sonntagmorgen machten sich die Franzosen wieder auf den Heimweg in der Hoffnung, sich spätestens in einem Jahr in Bosc-le-Hard und Clères wieder zu sehen.

GuT2015-2015-05-20Versammlung wählt neuen Vorstand

Ein ganz besonderer Punkt stand in diesem Jahr auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung des Gäste- und Touristikvereins Goldenstedt (GuT). Am Schluss der Sitzung im Hunteinformationszentrum tauften mehrere Mitglieder das neue Piratenschiff am Hartensbergsee. Sie warfen dazu Wasserballons gegen das attraktive Holzschiff.

Zuvor wurden die Regularien abgehandelt, zu denen auch die Wahl eines neuen Vorstandes gehörte. Die Versammlung wählte Bürgermeister Willibald Meyer erneut zum Vorsitzenden. Allerdings musste der Stellvertreterposten neu besetzt werden, da Johannes Klostermann nicht wieder zur Verfügung stand. Die Mitglieder bedankten sich bei Klostermann für die jahrzehntelange aktive Mitarbeit. Er gehört zu den Gründern des Vereins. Meyer nannte ihn den „Architekten des GuT“. Er hoffe, dass Klostermann noch weiter dem GuT mit Rat und Tat zur Seite steht.

Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Heribert Kolhoff gewählt. Im Amt bestätigt wurden Annette Kraimer als Pressewartin und Rita Böckmann als Schriftführerin. Für den ausgeschiedenen Uwe Kerssens wurde Ludger Wübbeler zum Kassenwart gewählt. Das Amt eines Beisitzers haben Verena Barth, Bernd Uhlhorn, Dirk Klostermann und Dirk Witte zukünftig inne. Zu Kassenprüfern wurden Rudi Aumann und Rainer Möhlmann gewählt. In seinem Tätigkeitsbericht ging der Vorsitzende auch auf das Elektro-Festival am Hartensbergsee ein. Er zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden. Für Goldenstedt sei es ein „einmaliges Aushängeschild“. Vor allem bei der Jugend erfreue sich das Konzert größter Beliebtheit.

Bildunterschrift:

Auch wenn die Fertigstellung des Piratenschiffes etwas länger gedauert hat, so waren die GuT-Mitglieder mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wie zu hören ist, haben schon viele Kinder das Schiff als Spielplatz entdeckt.

GuteTatApril 2015 Kopie„Gute Tat“ des Monats April an Jana Dasenbrock

Etwa einmal in der Woche, meist am Wochenende, holt Jana Dasenbrock Kinder aus der Justizvollzugsanstalt für Frauen (JVA) in Vechta ab und nimmt sie für einige Stunden mit zu sich nach Hause. Zur Zeit sind es drei Kinder im Alter von zwei und drei Jahren, die mit ihren inhaftierten Müttern im geschlossenen Vollzug der JVA leben und aufwachsen. Dafür wurde Jana Dasenbrock nun mit der „Guten Tat“ des Monats April ausgezeichnet. Sie war von ihrem Freund Eduard Heit, der in Vechta eine Ausbildung zum Justizvollzugsfachwirt absolviert, vorgeschlagen worden.

Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer und die Mehrgenerationenbeauftragte Waltraud Varelmann übergaben der Geehrten eine Urkunde sowie einen Scheck über 100 Euro.

Im Rahmen ihrer schulischen Ausbildung zur Erzieherin hat Jana Dasenbrock vor rund zwei Jahren ein Praktikum in der offenen Mutter-Kind-Einrichtung der JVA absolviert. Die Arbeit mit den Kindern der Gefangenen sprach sie sofort an. „Mir wird von den Müttern, aber auch von den Bediensteten der JVA so viel Vertrauen entgegen gebracht, das macht einfach sehr viel Spaß“, erzählt sie. Wenn sie die Kinder mit nach Hause nimmt, blühen sie regelrecht auf. „In Lutten leben wir auf einem Bauernhof. Da fährt ständig ein Trecker herum, wir haben Hunde und Katzen – gerade die Kinder, die aus größeren Städten kommen, genießen das Landleben.“ Ab und zu wird auch gemeinsam etwas unternommen, zum Beispiel Eis gegessen oder ein Ausflug in den Tierpark gemacht. Ihr Engagement ist ehrenamtlich.

Die Mütter sind in der Regel froh, dass ihre Kinder diese Möglichkeit geboten bekommen. „Gerade an verlängerten Wochenenden ist es in der geschlossenen Abteilung oft schwer für die Kinder. Alltags besuchen sie den zum offenen Vollzug gehörenden Kindergarten, allerdings auch nur am Vormittag.

Bald ist Jana Dasenbrocks Ausbildung beendet. Doch auch wenn sie dann voll ins Berufsleben einsteigt, will sie auf jeden Fall weitermachen. „Ich habe auch jetzt schon eine Vollzeittätigkeit. Mir macht das einfach unheimlich viel Spaß!“

Bürgermeister Willibald Meyer, MdEP Jens Gieseke, Jacqueline Lüsse, Wolfgang Zapfe.Europa-Matinée in Goldenstedt mit MdEP Jens Gieseke

Europa als Chance nutzen: So appellierten die Redner der ersten Europa-Matinée in Goldenstedt an die etwa 100 Gäste im Rathaus. Bürgermeister Willibald Meyer war sehr erfreut über das große Interesse an der neuartigen Veranstaltungsform des Kreisverbandes Vechta der Europa-Union: „Wer am Sonntagmorgen und dazu noch an Muttertag in Sachen Europa unterwegs ist, der hat es verdient, Europäer genannt zu werden.“

Auch der Kreis- und Landesvorsitzende der Europa-Union, Wolfgang Zapfe, warb für den Europagedanken. Europa müsse als „Friedensprojekt“ für die Zukunft ausgebaut werden. Als Festredner fand der neue Europaabgeordnete Jens Gieseke aus Sögel klare Worte zu den zahlreichen Krisen, in denen Europa zur Zeit stecke, und die nur gemeinsam von allen 28 EU-Mitgliedsstaaten überwunden werden könnten. Das gelte für die Befriedung der Ostukraine ebenso wie für eine humanitäre Lösung der Flüchtlingsproblematik: „Als Christen und Europäer können wir nicht tatenlos zusehen, wie Tausende von Flüchtlingen im Mittelmeer ertrinken.“

Erfrischend war die Rede der Vorsitzenden des Goldenstedter Jugendparlaments, Jacqueline Lüsse. In ihrer „Hommage an Europa“ erläuterte sie sehr authentisch, was die Jugend an Europa so liebt: „Frieden, Freizeit, Gemeinschaft, Miteinander und Reisen.“

Die weitgehend ernsten Redebeiträge wurden aufgelockert durch ein kurzweiliges Musikprogramm der Gospelchöre aus Goldenstedt und Colnrade unter der Leitung des Dirigenten Kai Gröhlich. Sehr still im Bürgersaal wurde es, als der Goldenstedter Liedermacher Franz Beering mit Gitarrenbegleitung das Lied sang: „Was wäre, wenn Hitler vor 70 Jahren den Krieg gewonnen hätte?“

Wolfgang Zapfe als Vorsitzender der Europa-Union war mit dem Programm und dem Ablauf der Europa-Matinée sehr zufrieden. Diese Veranstaltung soll nun jährlich in einer anderen Gemeinde stattfinden.

Bürgermeister Meyer und Ludger Hüsing starten zu einer Probefahrt mit dem neuen Elektro-Auto
Weiteres Aushängeschild für eine umweltfreundliche Gemeinde

Seit Beginn dieser Woche besitzt die Gemeinde Goldenstedt ein Elektro-Auto, das von 22 Goldenstedter Firmen gesponsert wurde. Bürgermeister Willibald Meyer machte mit seinem Mitarbeiter Ludger Hüsing, der für das erfolgreiche Projekt verantwortlich war, mit dem Elektromobil eine Probefahrt. „Ein recht ungewohntes Fahrgefühl. Man hört kaum ein Geräusch. Mit dem Elektro-Smart wird die Umwelt geschützt“, erzählte Meyer nach der Probefahrt.

Über zwei Jahre hatte eine Sozialsponsoring-Agentur aus München Geld für das Öko-Mobil gesammelt. Seit Mittwoch (6. Mai) steht es jetzt, mit 22 Logos der Sponsoren beklebt, als Dienstwagen der Gemeindeverwaltung zur Verfügung.

Für Bürgermeister Meyer ist das Elektro-Auto ein weiteres Aushängeschild für die umweltfreundliche Politik der Gemeinde Goldenstedt. „Ich bin überwältigt von der Vielzahl der Firmen, die dieses Projekt unterstützen. Mit einer kleinen Dankeschön-Fete werden wir uns noch vor der Sommerpause bei den Firmen bedanken“, versprach Meyer.

11037708 684922914966511 7479228341544972379 n 1Informationsabend in der Villa Marischen

Wer hat Lust auf „Platt“? Der Plattdeutschbeauftragte der Gemeinde, Arnold Frilling, sucht Paten für die plattdeutsche Sprache. Deshalb lädt er alle interessierten „Plattschnackers“ zu einem Informationsabend ein.

Die ersten Aktionen zur Pflege der plattdeutschen Sprache sind auf so gute Resonanzen gestoßen, dass Frilling jetzt unbedingt Mitstreiter braucht.

Der Klönabend findet am Freitag, 8. Mai, um 19.30 Uhr in der Villa Marischen statt. Für Anmeldungen und nähere Informationen ist Arnold Frilling unter 04444/760 zu erreichen.

luftbild ort goldenstedt
Sanierungsgebiet wird untersucht und festglegt

Mehr als 50 Anwohner sind am Donnerstagabend (07. Mai) einer Einladung der Gemeinde Goldenstedt gefolgt und haben an der Auftaktveranstaltung „Aufwertung Ortskern Goldenstedt“ im Bürgersaal teilgenommen.

Bürgermeister Willibald Meyer wies zu Beginn der Veranstaltung darauf hin, dass die Attraktivitätssteigerung des Ortes Goldenstedt seit Jahrzehnten ein zentrales Thema in der Goldenstedter Kommunalpolitik sei. Mit der Erneuerung der Kirchstraße und des Bürgermeister-Dierkes-Platzes sowie mit der Gestaltung des Neuen Marktes und der Anlegung des Mehrgenerationenparks sei in der Vergangenheit schon viel erreicht worden. Allerdings seien vor allem die Ortsdurchfahrt und deren Nebenanlagen streckenweise sehr sanierungsbedürftig.

Da die Durchfahrt demnächst von einer Landesstraße zu einer Gemeindestraße herab gestuft wird, gebe es endlich die Chance, dem Ort Goldenstedt ein neues Gesicht zu geben.

Meyer sagte, dass die Gemeinde sich derzeit um um Bundes- und Landesmittel bemühe, „um den Haushalt der Gemeinde zu schonen und die finanzielle Beteiligung der Anlieger so niedrig wie möglich zu halten“. Deshalb strebe die Gemeinde die Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt und Ortsteilzentren“ an.

Der Gemeinderat hatte zwischenzeitlich die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG) in Oldenburg beauftragt, die mit den vorbereitenden Untersuchungen durchzuführen und Integriertes Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) für den Ortskern auszuarbeiten. Die NLG-Vertreter Ulf Streit und Roman Brutscher erläuterten die einzelnen Verfahrensschritte, die ohne die Beteiligung der Anlieger allerdings nicht durchgeführt werden könnten. Die große Beteiligung der Anlieger an der Auftaktveranstaltung werteten sie als ein gutes Zeichen.

Jetzt wird das Sanierungsgebiet entlang der Hauptstraße vom Ortseingang (evangelische Kirche) bis zum Café Diekhaus untersucht und festgelegt werden. Zu zwei weiteren Workshops werden die Anlieger noch vor der Sommerpause eingeladen.

Bürgermeister Meyer freute sich über die positive Resonanz für dieses städtebauliche Vorhaben und versprach, dass Rat und Verwaltung die vorgetragenen Ängste hinsichtlich der finanziellen Folgen für die Anlieger sehr ernst nehmen werden. „Die Ortskerngestaltung ist dringend erforderlich, aber sie wird niemanden in den finanziellen Ruin treiben“, erklärte Meyer.

Gute Tat März 2015Hilfsaktion für Vierlingsfamilie geehrt

Die Auszeichnung „Gute Tat des Monats März“ ist am vergangenen Montag (20. April) an die Visbeker Familien Fangmann, Sperling, und Stuntebeck verliehen worden. Sie hatten spontan eine Hilfsaktion für eine Familie in der Nachbarschaft gestartet, die Vierlinge erwartete.

Die Familien haben schmuckvolle Stelen aus dicken Eichenbrettern angefertigt. Diese „Sternenwächter“ wurden zugunsten der Vierlingsfamilie verkauft. Eine Stele kostete 45 Euro, die Nachfrage war groß und so konnten insgesamt 2500 Euro an die Eltern der Vierlinge überreicht werden.

Die frisch gebackene Familie ist auch weiterhin auf Unterstützung angewiesen und so werden sich die drei Familien auch in Zukunft weiter kümmern. Aktuell benötigt die Familie ein Auto mit mindestens sechs Sitzen.

Der Familienbeauftragte der Gemeinde Visbek, Wolfang Niehaus, hatte die drei Familien für die Auszeichnung mit der „Guten Tat“ vorgeschlagen. Er erteilt gerne nähere Informationen, wie man die sechsköpfige Familie unterstützen kann und ist unter 04445-950521 zu erreichen.

Außerdem ist ein Spendenkonto unter folgenden Daten eingerichtet: IBAN DE14280661030000210000, Volksbank Visbek, Stichwort: „Visbeker Vierlingsfamilie“.

StrandfieberDer Aufbau hat begonnen

Die Planungen für das Strandfieber-Festival rund um das Amphitheater am Hartensbergsee biegen auf die Zielgerade ein. Bereits in dieser Woche haben die Veranstalter begonnen, die Infrastruktur aufzubauen. Auch zu den Anreisemöglichkeiten haben die Veranstalter Partykowsky und Queens Event Tipps für die Besucher parat. Sie empfehlen, den Shuttle-Bus zu nutzen. Hauptroute der Busse ist wie im vergangenen Jahr die Route Lohne – Vechta – Hartensbergsee. Aber auch alle umliegenden Gemeinden und Städte werden angefahren. Genaue Abfahrtszeiten finden Sie unter www.strandfieber-festival.de. Wer alle Infos zum Strandfieber immer auf die Schnelle abrufbar haben möchte, kann auf die neue App des Strandfiebers zurückgreifen. Diese haben die Veranstalter in Zusammenarbeit mit der Motion Pixels GmbH aus Dinklage entwickelt und sie steht sowohl für iPhones als auch für Android-Handys in den jeweiligen Shops zum kostenlosen Download bereit.

Ein neuer Partner ist in diesem Jahr die Organisation „Viva con Agua de Sankt Pauli“ (https://www.vivaconagua.org) zusammen. Viva con Agua ist ein Netzwerk von Menschen und Organisationen, das sich für einen menschenwürdigen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung einsetzt. Darüber möchte Viva con Agua die Besucher des Strandfieber-Festival informieren.

Tickets für das Strandfieber sind erhältlich unter www.strandfieber-festival.de, unter der Tickethotline 0180 6050400 (0,20 Euro pro Anruf, maximal 0,60 Euro aus dem Mobilfunknetz), beim Goldenstedter Reisebüro (Hauptstraße 52) oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Ansicht Haupteingang 3DBürgermeister Meyer: „Jetzt wird richtig Gas gegeben“

Die Entscheidung, wie die neue Sporthalle in Lutten aussehen wird, ist gefallen. Zwei Entwürfe standen über längere Zeit zur Auswahl. Nach zahlreichen Gesprächen mit den Sportvereinen entschied sich am vergangenen Montag (20. April) der Bauausschuss für den Entwurf des Architekturbüros Schmölling und Partner.

Die Diskussion über den Bau einer neuen Sporthalle in der Gemeinde wurde schon seit Beginn der Wahlperiode geführt. Die Vereine hatten immer wieder auf den großen Bedarf an Hallenzeiten hingewiesen.

Während sich die Sportvereine sehr schnell über einen Standort in Lutten einigten und der Gemeinderat die entsprechenden Haushaltsmittel ohne größere Diskussion zur Verfügung stellte, erwies sich die Entscheidung für einen Architektenentwurf als recht schwierig und langwierig.

Bürgermeister Willibald Meyer zeigte sich erfreut über das eindeutige Votum für den mit etwas über zwei Millionen preiswerteren Entwurf für die Sporthalle: „Die Verwaltung wird jetzt in enger Abstimmung mit dem Architekten und einer noch zu bildenden Baukommission Gas geben. Wenn von keiner Seite Gegenwind kommt, ist eine Einweihung der neuen Sporthalle im Herbst 2016 durchaus möglich.“

 MG 0106Mehr Platz für die Natur

Die Ratsgremien der Gemeinde Goldenstedt haben beschlossen, die Wege- und Ackerrand­streifen der Natur zurückzugeben. Dies stößt auf großes Interesse in der Öffentlichkeit gestoßen. Jetzt hat sich eine Live-Sendung von „Nordwestradio unterwegs“ mit dem Thema befasst. Unter dem Titel „Wenn die Wege schmal werden – öffentlicher Grund unterm Pflug“ wurde sie aus der Mensa der Marienschule Goldenstedt gesendet.

Der Diskussion stellten sich neben Bürgermeister Willibald Meyer Vertreter der Naturschutzverbände und der Landwirtschaft. Moderator war Martin Busch. Von allen Teilnehmern wurde die Initiative des Gemeinderates begrüßt. Auch der Vertreter der Landwirtschaft, Dirk Frahne, sig­nalisierte Bereitschaft, an der ökologischen Gestaltung der Wegeränder aktiv mitzuwirken.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Heribert Kolhoff, selbst Landwirt und Jäger, machte an einem konkreten Projekt deutlich, dass bei gutem Willen die die Wegeränder sehr schnell in einen natürlichen Zustand versetzt werden könnten: „Die Landwirte brauchen ja nur die Grenzen einzuhalten und die Wegeränder unbeackert lassen“. Diese Meinung vertraten auch der örtliche Vertreter des Na­turschutzes, Heino Muhle, als auch der stellvertretende Landesvorsitzenden der NABU Niedersachsen, Uwe Baumert.

Kreislandwirt Norbert Meyer wies während der Live-Sendung darauf hin, dass bei der Gestal­tung der Wegeränder auch die dauerhafte Pflege geregelt werden müsste. Hier müsse durch Vereinbarungen mit den Kommunen garantiert werden, dass die zukünftige Pflege nicht allein zu Lasten der Landwirte gehe.

Bürgermeister Meyer zeigte sich erfreut, dass von allen Teilnehmern das Wegerand­streifenprogramm der Gemeinde Goldenstedt begrüßt wurde. Allerdings stecke auch in diesem Fall der „Teufel im Detail“. Er hoffe, dass im Herbst die ersten Maßnahmen durchgeführt werden können und sich viele Bürgerinnen und Bürger an der Gemeinschaftsaktion beteiligen.

Heino Muhle, Uwe Baumert, Norbert Meyer, Martin Busch, Willibald Meyer, Dirk Frahne und Heribert Kolhoff

IMG 9181Brachliegende Wegeränder mit Hilfe von Patenschaften an die Natur zurückgegeben. CDU geht mit guten Beispiel voran, weitere Paten werden gesucht.

Der Bauausschuss hat am Montag (20. April) in seiner Sitzung grünes Licht für die Wiederherstellung von Wege- und Ackerrandstreifen in der Gemeinde gegeben. Nach längerer sachlicher Diskussion wurde einstimmig ein Neun-Punkte-Plan beschlossen.

Das Ziel ist unstrittig. Kommunale Wegerandflächen, die zur Zeit in der Regel von Landwirten beackert werden, sollen der Natur als vielfältige Rückzugsräume für Tiere und Insekten zurückzugeben werden. Die praktische Umsetzung dieses Vorhaben stellt sich aber durchaus schwierig dar.

Alle Fraktionen im Gemeinderat appellieren an die Einsicht der Landwirte, sich an der Gemeinschaftsaktion zu beteiligen. Dazu sollen Patenschaften für einzelne Wegeränder vergeben werden.

Mit gutem Beispiel geht die CDU-Fraktion voran. Deren Vorsitzender Heribert Kolhoff ist selbst Landwirt. In der Sitzung erklärte er spontan, dass die CDU-Fraktion die Patenschaft für die Wiederherstellung eines Wegerandstreifens an der Lahrer Straße übernehmen werde. Dort habe er selbst größere Pachtflächen unter dem Pflug und die Randstreifen schon von der frischen Maissaat verschont. Im Herbst werde dann die Begrünung der brachliegenden Flächen vorgenommen.

Die Verantwortlichen hoffen nun auf weitere Paten, die diesem Beispiel folgen.
IMG 9379Neue Attraktion im Erholungspark Hartensbergsee freigegeben

Das neue Piratenschiff am Hartensbergsee ist fertig. Rechtzeitig zum 1. Mai hat Franz Pellenwessel von der DEKRA sein Okay gegeben. Die neue Attraktion des Erholungsparks kann geentert werden. Ein toller Ort für viele spannende Abenteuer und sicher ein lohnendes Ausflugsziel für die anstehende Maitour.

Der Goldenstedter Gäste- und Touristikverein hatte den Bau des Piratenschiffes initiiert und umgesetzt. Auch Schüler der Marienschule haben beim Bau geholfen. Seit Mittwoch weht neben der Piratenflagge auch die Goldenstedter Fahne am Mast.

Foto 3Naturschutz und Umweltbildung über Grenzen hinweg. Dänische Schülerinnen und Schüler zu Besuch in Goldenstedt.

Die Goldenstedter Marienschule und die Ejby Skole in Dänemark haben einen Schüleraustausch gestartet. Über das Internet hatten sich die beiden Schulen im vergangenen Jahr kennengelernt.

Im März diesen Jahres waren Marienschülerinnen und -schüler aus dem Wahlpflichtkurs „Moor“ für drei Tage im dänischen Ejby. Der Ort liegt auf der Insel Fünen und gehört zur Kommune Middelfart. Die jungen Goldenstedter verstanden sich mit ihren Gastgebern auf Anhieb und waren von der Naturschutzarbeit und der Umweltbildung in der Ejby-Skole sehr begeistert. Damit war der Grundstein für einen Schüleraustausch gelegt.

Nun waren die dänischen Schülerinnen und Schüler zu Besuch in Goldenstedt. Nach einem Empfang in der Marienschule und im Rathaus, gab es eine Führung durch den Ort - inklusive einem vom Bürgermeister spendierten Besuch in der Eisdiele.

Natürlich stand auch die Erkundung des Goldenstedter Moores auf dem Austauschprogramm. Das Moor, das jahrhundertelang Regionen, ja sogar Gemeinden trennte, verbindet jetzt über Ländergrenzen hinweg die naturschutzbegeisterten Jugendlichen. Bei Moorbahnfahrt, Moordiplom und Buchweizenpfannkuchen erfuhren die jungen Gäste viel über die Geschichte und Bedrohung der einzigartigen Moorlandschaft.

Natürlich lernten die Gäste aus Dänemark auch den Schulwald kennen, den Marienschule und Gemeinde gemeinsam angelegt haben. Mittagessen gab es in der Villa Marischen. Darum hatten sich die Lehrerinnen Monika Gaußmann, Henriette Damm und Christiane Lehmkuhl gekümmert. Ein Ausflug in den Erholungspark Hartensbergsee komplettierte den Besuch in Goldenstedt. So traten die dänischen Schüler mit vielen neuen Eindrücken und tollen Erlebnissen die Heimreise an.

Christiane Lehmkuhl, Leiterin der Naturschutz AG, ist Initiatorin des deutsch-dänischen Schüleraustausches. Mit dessen gelungenem Startist sie „sehr zufrieden und überglücklich“. Auch die dänischen Lehrerinnen Lene Larsen und Rikke Bölftofte bedankten sich für „drei wunderschöne Tage in Goldenstedt“ in der Hoffnung, dass der Schüleraustausch eine lange Zukunft haben werde. Bürgermeister Willibald Meyer lobte den „europäischen Geist der Marienschule“ und dankte den engagierten Lehrerinnen, den Schülerinnen und Schülern sowie den Gastfamilien für ihre Gastfreundschaft.