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LOGO - Goldenstedt Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der Gemeinde Goldenstedt! 

Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Ihnen die Gemeinde sowie den Rat und die Verwaltung vor. Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. Sie werden Ihnen schnell und unbürokratisch weiterhelfen. 
Ihre Gemeinde Goldenstedt
 

Ansicht Haupteingang 3DBürgermeister Meyer: „Jetzt wird richtig Gas gegeben“

Die Entscheidung, wie die neue Sporthalle in Lutten aussehen wird, ist gefallen. Zwei Entwürfe standen über längere Zeit zur Auswahl. Nach zahlreichen Gesprächen mit den Sportvereinen entschied sich am vergangenen Montag (20. April) der Bauausschuss für den Entwurf des Architekturbüros Schmölling und Partner.

Die Diskussion über den Bau einer neuen Sporthalle in der Gemeinde wurde schon seit Beginn der Wahlperiode geführt. Die Vereine hatten immer wieder auf den großen Bedarf an Hallenzeiten hingewiesen.

Während sich die Sportvereine sehr schnell über einen Standort in Lutten einigten und der Gemeinderat die entsprechenden Haushaltsmittel ohne größere Diskussion zur Verfügung stellte, erwies sich die Entscheidung für einen Architektenentwurf als recht schwierig und langwierig.

Bürgermeister Willibald Meyer zeigte sich erfreut über das eindeutige Votum für den mit etwas über zwei Millionen preiswerteren Entwurf für die Sporthalle: „Die Verwaltung wird jetzt in enger Abstimmung mit dem Architekten und einer noch zu bildenden Baukommission Gas geben. Wenn von keiner Seite Gegenwind kommt, ist eine Einweihung der neuen Sporthalle im Herbst 2016 durchaus möglich.“

IMG 9181Brachliegende Wegeränder mit Hilfe von Patenschaften an die Natur zurückgegeben. CDU geht mit guten Beispiel voran, weitere Paten werden gesucht.

Der Bauausschuss hat am Montag (20. April) in seiner Sitzung grünes Licht für die Wiederherstellung von Wege- und Ackerrandstreifen in der Gemeinde gegeben. Nach längerer sachlicher Diskussion wurde einstimmig ein Neun-Punkte-Plan beschlossen.

Das Ziel ist unstrittig. Kommunale Wegerandflächen, die zur Zeit in der Regel von Landwirten beackert werden, sollen der Natur als vielfältige Rückzugsräume für Tiere und Insekten zurückzugeben werden. Die praktische Umsetzung dieses Vorhaben stellt sich aber durchaus schwierig dar.

Alle Fraktionen im Gemeinderat appellieren an die Einsicht der Landwirte, sich an der Gemeinschaftsaktion zu beteiligen. Dazu sollen Patenschaften für einzelne Wegeränder vergeben werden.

Mit gutem Beispiel geht die CDU-Fraktion voran. Deren Vorsitzender Heribert Kolhoff ist selbst Landwirt. In der Sitzung erklärte er spontan, dass die CDU-Fraktion die Patenschaft für die Wiederherstellung eines Wegerandstreifens an der Lahrer Straße übernehmen werde. Dort habe er selbst größere Pachtflächen unter dem Pflug und die Randstreifen schon von der frischen Maissaat verschont. Im Herbst werde dann die Begrünung der brachliegenden Flächen vorgenommen.

Die Verantwortlichen hoffen nun auf weitere Paten, die diesem Beispiel folgen.
Foto 3Naturschutz und Umweltbildung über Grenzen hinweg. Dänische Schülerinnen und Schüler zu Besuch in Goldenstedt.

Die Goldenstedter Marienschule und die Ejby Skole in Dänemark haben einen Schüleraustausch gestartet. Über das Internet hatten sich die beiden Schulen im vergangenen Jahr kennengelernt.

Im März diesen Jahres waren Marienschülerinnen und -schüler aus dem Wahlpflichtkurs „Moor“ für drei Tage im dänischen Ejby. Der Ort liegt auf der Insel Fünen und gehört zur Kommune Middelfart. Die jungen Goldenstedter verstanden sich mit ihren Gastgebern auf Anhieb und waren von der Naturschutzarbeit und der Umweltbildung in der Ejby-Skole sehr begeistert. Damit war der Grundstein für einen Schüleraustausch gelegt.

Nun waren die dänischen Schülerinnen und Schüler zu Besuch in Goldenstedt. Nach einem Empfang in der Marienschule und im Rathaus, gab es eine Führung durch den Ort - inklusive einem vom Bürgermeister spendierten Besuch in der Eisdiele.

Natürlich stand auch die Erkundung des Goldenstedter Moores auf dem Austauschprogramm. Das Moor, das jahrhundertelang Regionen, ja sogar Gemeinden trennte, verbindet jetzt über Ländergrenzen hinweg die naturschutzbegeisterten Jugendlichen. Bei Moorbahnfahrt, Moordiplom und Buchweizenpfannkuchen erfuhren die jungen Gäste viel über die Geschichte und Bedrohung der einzigartigen Moorlandschaft.

Natürlich lernten die Gäste aus Dänemark auch den Schulwald kennen, den Marienschule und Gemeinde gemeinsam angelegt haben. Mittagessen gab es in der Villa Marischen. Darum hatten sich die Lehrerinnen Monika Gaußmann, Henriette Damm und Christiane Lehmkuhl gekümmert. Ein Ausflug in den Erholungspark Hartensbergsee komplettierte den Besuch in Goldenstedt. So traten die dänischen Schüler mit vielen neuen Eindrücken und tollen Erlebnissen die Heimreise an.

Christiane Lehmkuhl, Leiterin der Naturschutz AG, ist Initiatorin des deutsch-dänischen Schüleraustausches. Mit dessen gelungenem Startist sie „sehr zufrieden und überglücklich“. Auch die dänischen Lehrerinnen Lene Larsen und Rikke Bölftofte bedankten sich für „drei wunderschöne Tage in Goldenstedt“ in der Hoffnung, dass der Schüleraustausch eine lange Zukunft haben werde. Bürgermeister Willibald Meyer lobte den „europäischen Geist der Marienschule“ und dankte den engagierten Lehrerinnen, den Schülerinnen und Schülern sowie den Gastfamilien für ihre Gastfreundschaft.
LandvolkLandwirte im Gespräch mit der Gemeindespitze über Wegeränder – Kritik am Verfahren

Gemeinsam haben Landwirte und Gemeinde am Donnerstagabend (16. April) die Umsetzung des beschlossenen Wegerandstreifenprogarmms diskutiert. Dieses sieht vor, die privat genutzten öffentlichen Wegerandstreifen festzustellen und in den kommenden Jahren für den Natur- und Landschaftsschutz zu nutzen.

Vertreter der Ortslandvolksverbände Goldenstedt und Lutten hatten im Vorfeld kritisiert, dass die Gemeindeverwaltung nicht rechtzeitig mit den betroffenen Landwirten das Gespräch gesucht habe. Der Goldenstedter Ortslandvolkvorsitzenden Jörg Schneider hatte daher diesen Gesprächstermin angeregt.

An der Diskussionsrunde nahmen die Vorstände der beiden Ortslandvolkverbände sowie Vertreter der Wegegenossenschaften und der Realverbände teil. Die Gemeinde vertraten Bürgermeister Willibald Meyer, Bauamtsleiter Michael Wübbelmann sowie mehrere Ratsmitglieder.

Die landwirtschaftlichen Vertreter begrüßten das Vorhaben, die Grenzen der gemeindeeigenen Wege festzustellen, diese mit den Grundeigentümern abzustimmen und diese Acker- und Wegerandstreifen aus der landwirtschaftlichen Nutzung herauszunehmen und als wertvolle Rückzugsräume für Tiere und Insekten zu gestalten. Deutlich wurde aber die Frage nach der zukünftigen Pflege aller Wegeränder. Bisher tragen diese Kosten für gemeindeeigene Randstreifen ausschließlich die Landwirte. Sollten hier Pflegeverträge mit den Grundstücksnachbarn abgeschlossen werden oder sollte sich der Bauhof stärker einbringen? Und wie sollten die Wegerandstreifen gestaltet werden? Sollten sie mit Hecken, Bäumen, Büschen bepflanzt oder mehrjährige Blühpflanzenmischungen eingesät werden? Oder bleiben sie als Grasstreifen liegen?

Mehrere Gesprächsteilnehmer wiesen außerdem darauf hin, dass die privat beackerten kommunalen Wegerandstreifen wesentlich geringer seien als von vielen Ratsmitgliedern angenommen. Auf jeden Fall seien die in verschiedenen Medien genannten 25 Hektar viel zu hoch gegriffen.

Der Bürgermeister sprach sich ausdrücklich für das Wegerandstreifenprogramm aus. Er räumte ein, dass das Gespräch mit den Landwirten früher hätte stattfinden müssen. „Dann wären unsere Erwartungen nicht so hoch und der Ärger bei den Landwirten geringer gewesen. Aber für einen Dialog ist es nie zu spät. Wir werden ihn auf jeden Fall fortsetzen.“ Mit diesen Worten bedankte sich Meyer bei Schneider für die Gesprächsinitiative und bei allen für die offene und sachliche Diskussion.

Mitgliederversammlung 2015Mitgliederversammlung des Förderverein Goldenstedter Moor: Vielfältiges Engagement für aktiven Moorschutz

Vorstandwahlen und ein Blick auf die umfangreichen Aktivitäten im Goldenstedter Moor, darum ging es bei der Mitgliederversammlung des Förderverein Goldenstedter Moor e.V. am 15. April.

Seit fast einem Vierteljahrhundert engagiert sich der Verein mit dem Naturschutzinfomationszentrum (NIZ) aktiv für den Schutz der Moorlandschaft. Beim Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten im vergangenen Jahr wurde deutlich: Im Moor passiert viel und es gibt keinen Winterschlaf. Vor allem zu den jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen, wie dem Moormarathon, den Apfel- und Gartentage sowie den Flohmärkten und Ausstellungen kommen viele Besucher ins Goldenstedter Moor. Vor allem die Moorbahnfahrten und die Veranstaltungen zur Kranichbeobachtung seien „richtige Besuchermagnete“, so der Vorsitzende Willibald Meyer.

Über das aktuellste Moorschutzprojekt informierten sich die Mitglieder an Ort und Stelle. Ein neuer Pavillon informiert über die Bedeutung des Moores als natürlicher CO2-Speicher. Dieser konnte mit Unterstützung der NBank und in Zusammenarbeit mit der LEB Goldenstedt erstellt werden und erweitert nun den Moorerlebnispfad um eine weitere Station.

Die Vorstandswahlen bestätigten den Gründungsvorsitzenden Meyer erneut in seinem Amt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde erstmals Alfred Siemer (Vechta) gewählt. Im Amt bestätigt als Beisitzer/-innen wurden Karin Puche (Vechta), Brigitta Muhle (Goldenstedt), Walter Zurborg (Goldenstedt) und Dr. Dankwart Seipp (Lutten). Erstmals dabei ist Gisela Markiton (Goldenstedt).

Als Schriftführerin wurde Rita Böckmann (Dinklage) wiedergewählt, ebenso wie Annette Kraimer aus Lohne als Pressevertreterin. Im Amt als Schatzmeisterin wurde Renate Carrington (Goldenstedt) bestätigt.

Einladung zur Europa-MatineeGemeinsame Veranstaltung von Gemeinde und Europa-Union

Zum diesjährigen Europatag laden die Gemeinde Goldenstedt und der Kreisverband Vechta der Europa-Union zu einer Europa-Matinee ein. Der Europatag erinnert an die Anfänge des europäischen Einigungsprozesses im Jahre 1950.

Die Europa-Matinee findet statt am Sonntag (10. Mai) von 11 bis 13 Uhr im Bürgersaal des Rathauses in Goldenstedt.

Festredner des Tages ist der 43-jährige Europaabgeordnete Jens Gisecke aus Sögel, der auch die Region Oldenburger Münsterland im Europaparlament vertritt. Gisecke gehört unter anderem dem Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung an.

Das musikalische Rahmenprogramm gestalten die Goldenstedter Moorgospelsingers und der Goldenstedter Liedermacher Franz Beering. Aus der Sicht der Jugend wird die Vorsitzende des Jugendparlaments Jacqueline Lüsse eine Hommage an Europa halten.

Bürgermeister Willibald Meyer sowie Wolfgang Zapfe, Kreisvorsitzender der Europa-Union Vechta, erhoffen sich durch die Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft ein überzeugendes Bekenntnis der Region zu Europa.

FrühlingsfestNeues Konzept für Goldenstedts Märkte. Mottotage setzen neue Akzente.

Das nächste Frühlingsfest am ersten Maiwochenende steht unter dem Motto „Gesundheit“. Der Handels- und Gewerbeverein Goldenstedt (HGV) und die Gemeinde wollen mit diesem Konzept neue Akzente setzen. Das Marktgeschehen im Frühjahr soll zukünftig jeweils einem konkreten Thema gewidmet sein.

In diesem Jahr dreht sich also alles um die Gesundheit. Am 2. und 3. Mai können sich die Besucher an zahlreichen Ständen über Versicherungen, Sport, Gesundheit im Alter und vieles mehr informieren, erläutert HGV-Vorstandsmitglieds Arno Dasenbrock. Und auch im Bürgersaal finden verschiedene Vorträge passend zum Marktmotto statt.

Bürgermeister Willibald Meyer hatte die Diskussion über die Attraktivitätssteigerung der Märkte in Goldenstedt im vergangenen Jahr angestoßen. Er ist froh, dass man sich zu einem neuen Konzept durchgerungen hat.

In der Gemeindeverwaltung steht ab sofort Anne von Döllen als Marktleiterin dem HGV bei Planung und Durchführung von Frühlingsfest und Herbstmarkt zur Seite. 

Damit die Mottotage reibungslos ablaufen können, ist der HGV immer auf der Suche nach Personen, die sich aktiv an der Gestaltung beteiligen wollen, so Dasenbrock. Interessierte melden sich bei Anne von Döllen unter 0174-9706133.

Abriss an der OrtsdurchfahrtLandesgesellschaft soll Konzept erstellen

Die Neugestaltung des Ortes Goldenstedt schreitet voran. Jetzt hat der Gemeinderat mit großer Mehrheit den Ortskern zum Sanierungsgebiet erklärt. Dies gilt für die Ortsdurchfahrt von der Vechtaer Straße bis hin zur Straße „Auf dem Esch“.

Ziel ist, für den Ortskern ein städtebauliches Gesamtkonzept zu erstellen. „Ein solches Konzept ist Voraussetzung dafür, überhaupt Gelder aus dem Städtebauförderprogramm des Bundes und des Landes Niedersachsen zu bekommen“, erklärte Bürgermeister Willibald Meyer.

Während die FDP geschlossen gegen die Aufstellung eines Konzeptes durch die Niedersächsische Landesgesellschaft (NLG) stimmte, befürworteten die anderen Fraktionen CDU, SPD und IGG fast einstimmig den Anstoß der Verwaltung. Die Kosten für das Konzept werden auf 21.000 Euro veranschlagt.

Laut Bürgermeister Meyer treibt die Verwaltung die Planungen für eine Ortskerngestaltung aktiv voran. Entscheidend sei dabei die Rückstufung der Landesstraße zur Gemeindestraße. „Erst dann können wir richtig loslegen und mit den Planungsentwürfen in die öffentliche Diskussion einsteigen“, sagte Meyer.

Der Ankauf und Abriss einiger Häuser entlang der Ortsdurchfahrt deuten allerdings schon auf einige städtebauliche Veränderungen im Ort Goldenstedt hin.

Bildunterschrift: Der Abriss von Häusern deutet auf die neue Gestaltung des Ortes hin.

WP 20150403 022Unvergessliches Erlebnis für die jungen Kicker aus Goldenstedt

Die Fußball-E-Junioren des TuS Frisia Goldenstedt sind von Gründonnerstag bis Ostermontag in Berlin gewesen. Neben der Teilnahme am E-Jugend Fußballturnier des Lichtenrader BC standen auch andere Aktivitäten auf dem Programm. Unter anderem verband man die Besichtigung des Berliner Olympiastadions mit dem Besuch des Erstligafußball-spieles Hertha BSC gegen den SC Paderborn. Gemeinsam wurde die Reichstagskuppel erkundet und eine Stadtrund-fahrt gemacht. Am interessantesten waren allerdings die Erkundungen und Besichtigungen auf eigene Faust. Der Kudamm stand ebenso auf der Liste wie der Alexanderplatz oder das Brandenburger Tor.

Die Mannschaft bedankte sich sehr herzlich bei Trainer Martin Meyer, Jugendleiter Peter Dasenbrock und Jürgen Fuchs, die diese unvergesslichen Tage für die Kinder und deren Begleiter möglich machten.

Besonders lobenswert war, dass Martin Meyer diese Reise auch für zur Mann-schaft gehörende Flüchtlingskinder erschwinglich machte. Er suchte und fand Sponsoren, die deren Kosten übernahmen. Ebenfalls zeigten sich die erst 10- und 11-jährigen Mitspieler solidarisch und steuerten einen Teil aus der Mannschaftskasse bei.

 

Gute Tat Februar 2015Zwei Mädchen engagieren sich für Flüchtlingscamp im Irak

Mit der „Guten Tat des Monats Februar“ wurden zwei Schülerinnen aus Lutten ausgezeichnet. Es handelt sich um die zwei Schwestern Eva und Massara Khidir. Vorgeschlagen hatte sie Frank Surmann, weil die Mädchen sich aktiv an der Spendensammlung der Lutter Malteser und der Vechtaer Jesidengemeinde für ein jesidisches Flüchtlingscamp im Nordirak beteiligt haben.

Aus ihrem Bekanntenkreis bekamen die Mädchen ebenfalls viel Zuspruch. „Unsere Freunde standen alle hinter uns“, erinnert sich Eva, die in Goldenstedt die Marienschule besucht. In Massaras Klasse am Gymnasium Antonianum in Vechta spendeten einige Mitschüler selbst Kleidungsstücke, als sie von der Aktion hörten. Für die beiden Schülerinnen war es jedoch nicht der erste Einsatz dieser Art: In den vergangenen Sommerferien unterstützten sie sechs Wochen lang eine Sammelaktion in Vechta.

Damals hatte Khodaida Khidir seine Töchter zu einem der Treffen mitgenommen. Dort erfuhren die Mädchen, wie ernst die Situation im Nordirak ist. „Es war für uns selbstverständlich, zu helfen“, erzählt Massara. Gerne würde sie selbst einmal einen Hilfstransport begleiten, so wie ihr Vater. Das Risiko ist derzeit allerdings so groß, dass die Familie auch eine geplante private Reise absagen musste. Eigentlich wollten sie in den Osterferien ihre Verwandten vor Ort besuchen, verrät Eva.

Ute Scheele vom Goldenstedter Familienbündnis überreichte den beiden Schwestern im Goldenstedter Rathaus die Urkunden sowie einen Scheck in Höhe von 100 Euro und lobte den Einsatz der beiden Schülerinnen als nachahmenswert.

Bauauschuss tagt am 20. April. Verwaltung prüft, ob Bauern gemeindeeigene Flächen bewirtschaften.

Wegrandstreifen sollen wieder zu Strukturelementen in der Landschaft werden. Alle Fraktionen des Gemeinderats sind sich in dieser Frage einig. Dieser hat beschlossen, dass die Verwaltung beauftragt wird festzustellen, ob und wie sehr Landwirte die gemeindeeigenen Flächen an öffentlichen Wegen und Straßen überpflügen und beackern.

Die Verwaltung hat bereits einigen Landwirten einen entsprechenden Brief geschickt. Während die restlichen Bauern noch angeschrieben werden, werden die Ratsmitglieder in der nächsten Bauausschusssitzung die weiteren Maßnahmen diskutieren und beschließen.

Nach Auskunft von Bürgermeister Willibald Meyer ist die Resonanz auf die Ratsinitiative sehr unterschiedlich. „Allerdings ist eine große Akzeptanz für das Ziel der Gemeinde festzustellen, die Acker- und Wegrandstreifen als Strukturelemente in der Landschaft wiederherzustellen und zu gestalten. Unstrittig ist die Auffassung, dass diese kommunalen Flächen sowohl als vielfältige Rückzugsräume für Tiere und Insekten dienen als auch Biotope vernetzen. So wird außerdem das Landschaftsbild verschönert“, erklärte Meyer.

Konkret werden die Ratsmitglieder in der Bauausschusssitzung am 20. April sich mit folgenden Fragen befassen müssen:

  1. Was soll mit den Wegrandstreifen passieren, die im Besitz von Genossenschafts- und Realverbänden sind?
  2. Wie soll die Gemeinde die weitere Nutzung der Wegrandstreifen durch nicht einsichtige Landwirte verhindern?
  3. Wie sollen die Wegrandstreifen gestaltet werden? Sollen sie mit Hecken, Bäumen, Büschen bepflanzt oder mit einer mehrjährigen Blühpflanzenmischung eingesät werden oder sollen sie als Grasstreifen liegen bleiben?
  4. Wie sollen die von den Landwirten in Zukunft nicht mehr genutzten Wegrandstreifen auf Dauer gepflegt werden? Sollen Pflegeverträge mit den Grundstücksnachbarn abgeschlossen werden oder soll der Bauhof dafür verantwortlich sein?
  5. Wie ist sicherzustellen, dass die Gemeinde ihre Flächen entlang den Wegen bis an die Flurstücksgrenze als Ausgleich für Baumaßnahmen nutzen kann und keine teuren Kompensationsflächen kaufen muss?

Bürgermeister Willibald Meyer hofft bei der Durchführung des Wegrandstreifenprogramms auf die Unterstützung der Bevölkerung, insbesondere der Jäger und Landwirte.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Canis_lupus_Kopf.JPG Fotograf: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de, Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.deNordwestradio sendet live aus Goldenstedt

Nordwestradio.svgRund 50 Wölfe leben frei in Niedersachsen. Im Raum Cuxhaven haben einige von ihnen schon ein festes Zuhause gefunden, während andere noch auf der Durchreise sind. So wie der Wolf, der in der Nähe des Goldenstedter Waldkindergartens auftauchte.

Während sich Naturschützer und Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Bündnis 90 / Die Grünen) über die Heimkehr der Wölfe freuen, ist vielen Anwohnern und Nutztierhaltern mulmig zumute. Die Angst vor dem „bösen Wolf“ – als der er schon in der Bibel und „Grimms Märchen“ beschrieben wurde – geht um. Oppositionspolitiker und Nutztierhalter fordern, die unter Naturschutz stehenden Tiere zu bejahen. Sie meinen: In einem dicht besiedeltem Industrieland ist kein Platz für Raubtiere wie den Wolf.

Das sehen die Wölfe anscheinend anders. Niedersachsen bietet ihm offenbar paradiesische Lebensbedingungen – mit ausreichend Rückzugsräumen und Nahrung im Überfluss. Vor allem Schafe sind gefährdet, aber auch Damwild und Rinder sind schon Opfer der Wölfe geworden. Und das könnte erst der Anfang sein, warnen Politiker aus Niedersachsens CDU und FDP. Da sich die Wölfe rasch vermehrten, seien Übergriffe auf Menschen nur eine Frage der Zeit. Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer: „Ich möchte den Tag nicht erleben, an dem wirklich etwas Schlimmes passiert!“

Naturschützer dagegen sagen: Gesunde Wölfe greifen keine Menschen an. Allerdings: Auch ihnen kommt der Wolf von Goldenstedt, der zuletzt im ostfriesischen Rhauderfehn gesichtet wurde, merkwürdig vor. Weil er keine Furcht vor Menschen gezeigt hat, wollen Experten ihn nun fangen und vergrämen, um ihm unmissverständlich klar zu machen: In der Nähe von Menschen hast du nichts zu suchen!

Zu dem Thema sendet am 25. März das Nordwestradio live aus der Mensa der Marienschule. Das Thema soll dann breit diskutiert werden. Fragen, die zwischen 18 und 19 Uhr unter anderem diskutiert werden, sind: Wie gefährlich ist der Wolf für Mensch und Tier? Ist der Wolf tatsächlich „böse“ und woher kommt sein schlechtes Image? Wie kann ein friedliches Miteinander zwischen Wolf und Mensch gelingen?

Wie kann ein professionelles Wolfs-Management die Akzeptanz der Tiere steigern?

Teilnehmer des Gesprächs sind Eckhard Fuhr, Journalist, Jäger und Wolfs-Experte, Konstantin Knorr, Artenschutzreferent Umweltministerium Niedersachsen und Norbert Meyer, Vorsitzender Kreislandvolkverband Vechta sowie aus Goldenstedt Bürgermeister Willibald Meyer und Bianca Pille vom Waldkindergarten. Der Eintritt ist frei

Maarten HoogstratenProgramm für „Strandfieber“ am Hartensbergsee nahezu komplett

Die „Bingo Players“ werden beim „Strandfieber“-Festival spielen. Die niederländische Dance- und Elektro-House-Formation um den DJ Maarten Hoogstraten wird als einer der Headliner auf der Bühne stehen. Sie schaffte ihren internationalen Durchbruch laut den Veranstaltern im Jahr 2013 mit dem Titel „Rattle“, mit dem sie es in vielen Ländern in die Top Ten, in Großbritannien sogar auf den ersten Platz. In Kanada gab es für die Single eine Goldene Schallplatte. Das Video zur Single ist bisher 40 Millionen Mal aufgerufen worden.

Damit ist das Programm des Strandfieber-Festivals nahezu komplett. Als weitere Headliner treten „Tocadisco“ und „Plastik Funk“ auf. Insgesamt werden mehr als 20 DJs auf der Waldbühne, der Strandbühne und der Lausbuben-Bühne (Amphitheater) zu sehen sein. Neu ist die Strandbühne direkt am Eingang. Im Vergleich zum Vorjahr wird das Festival so näher ans Wasser rücken. Im Amphitheater sollen Architekturlicht und verschiedene Deko-Elemente das einzigartige Ambiente des „Kessels“ noch besser hervorheben.   

Das findet am 14. Mai am Hartensbergsee in Goldenstedt statt. Tickets sind erhältlich unter www.strandfieber-festival.de, über der Tickethotline (0180 6050400, 0,20 Euro pro Anruf, maximal 0,60 Euro pro Anruf aus dem Mobilfunknetz) oder im Goldenstedter Reisebüro, Hauptstraße 52.

Unimog-Fans treffen sich am Hartensbergsee
Rund 350 Unimog-Fans kommen an den Hartensbergsee

Die Unimogs kommen nach Goldenstedt. Das deutschlandweite Treffen des Unimog-Club Gaggenau findet vom 12. bis zum 14. Juni am Hartensbergsee statt. Die Vorbereitungen für das Treffen laufen auf Hochtouren. Es werden etwa 350 Unimog-Fans erwartet.

Ein besonderes Highlight des Treffens ist der kleine historische Jahrmarkt. Passend zum Charakter eines Oldtimertreffens wird eine historische Berg- und Talbahn aus dem Jahr 1948 sowie ein altes Kettenkarussell aufgebaut. Wer sich sportlich betätigen möchte, kann die vorhandene Minigolfanlage benutzen und sich – wenn das Wetter mitspielt – am Strand entspannen und im Badesee abkühlen.

Das Rahmenprogramm beginnt am Freitagnachmittag um 16 Uhr mit der Eröffnung des Teilemarktes und des historischen Jahrmarktes. Am Samstag wird es ab 12 Uhr eine Vorstellung der verschiedenen Unimog-Baureihen anhand echter Beispielfahrzeuge geben. Abends wird es dann „offiziell“ mit einer kurzen Begrüßung im Festzelt, danach gibt es Musik vom Discjockey und ein gemütliches Beisammensein.

Neben einer Bildersuchfahrt und der Prämierung der weitesten Anreise gibt es auch ein reichhaltiges Angebot an Ausflügen, wie zum Beispiel ins Goldenstedter Moor mit dem Naturschutz- und Informationszentrum, zum Volksfest „Lutter Birse“, in den Mehrgenerationenpark mit Besichtigung der Skulpturenmeile in Goldenstedt, ins Heimatmuseum sowie Kanutouren auf der Hunte.

Nähere Informationen zu den Ausflügen erfolgen vor Ort. Es wird eventuell auch ein Shuttleservice angeboten. Interessant ist auch der im Ort ansässige Hersteller von landwirtschaftlichen Fahrzeugen, die Firma Bergmann, mit der Gespräche über eine Werksbesichtigung während des Unimogtreffens geführt werden. Die Gemeinde Goldenstedt freut sich auf ein abwechslungsreiches Wochenende für die ganze Bevölkerung.