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LOGO - Goldenstedt Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der Gemeinde Goldenstedt! 

Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Ihnen die Gemeinde sowie den Rat und die Verwaltung vor. Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. Sie werden Ihnen schnell und unbürokratisch weiterhelfen. 
Ihre Gemeinde Goldenstedt
 

Besseres Image angestrebt20150119 LEADER Bewerbung

Die zehn Städte und Gemeinden im Kreis Vechta sowie der Landkreis bewerben sich gemeinsam um Aufnahme in das EU-Förderprogramm LEADER. Am Montag (19. Januar) haben die zehn Bürgermeister und Landrat Herbert Winkel ihre Bewerbung beim Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, Franz-Josef Sickelmann, in Oldenburg eingereicht. Sollte die Jury des Landes Niedersachsen dem Antrag der Kommunen im Kreis Vechta stattgeben, stehen bis zum Jahr 2020 rund 2,4 Millionen Euro Fördergelder für verschiedene öffentliche und private Projekte zur Verfügung.

Grundlage für die Bewerbung um Mittel aus dem EU-Fördertopf ist ein Regionales Entwicklungskonzept (REK). Das haben die Kommunen im Kreis Vechta in den vergangenen sechs Monaten mit einer starken Bürgerbeteiligung ausgearbeitet. In Workshops und öffentlichen Foren unter Beteiligung von Interessensverbänden, Wirtschaftsvertretern und Bürgern legten die Kommunen im REK drei Handlungsfelder fest. So stehen die Themen Demographie und Soziales, Umwelt- und Ressourcenschutz sowie die regionale Wirtschaftsentwicklung im Mittelpunkt der Bewerbung.

Moderiert und ausgearbeitet wurde das Konzept von der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) mit Sitz in Osnabrück. Die Kommunen möchten vor allem das Image der Region rund um Vechta verbessern. „Wird in den Handlungsfelder erfolgreich gearbeitet, führt dies zwangsläufig zu einem Imagegewinn“, erklärte Hennig Spenthoff von der NLG.

Erfahrung in der Zusammenarbeit bei der Umsetzung von geförderten Projekten haben die Kommunen im Kreis Vechta bereits in der vergangenen Förderperiode gesammelt. Dort mündeten zwei Integrierte ländliche Entwicklungskonzepte (ILEK) – eines für den Nord-, eines für den Südkreis – in einem gemeinsamen Regionalmanagement (REM).

Mit Mitteln aus dem EU-Förderprogramm „Integrierte Ländliche Entwicklung“ (ILE) wurde unter anderem das Nahverkehrssystem Moobil+ auf den Weg gebracht. Und das fand am Montag lobende Worte vom Landesbeauftragten Sickelmann: „Moobil+ hat Leuchtturmwirkung für andere Regionen in Niedersachsen.“

Eine Aufnahme in das ILE-Programm kann es für die Kommunen aus dem Kreis Vechta auch in der nächsten Förderperiode geben für den Fall, dass die LEADER-Bewerbung nicht erfolgreich ist.

Die Chancen auf Förderung stehen dabei aber für die Region Vechta nicht schlecht. Insgesamt sollen 40 LEADER- und 25 ILE-Förderungen in Niedersachsen vergeben werden. 23 Regionen haben sich um LEADER, 14 um ILE und 28 für beide Programme beworben. Welche Region sich letztlich über eine Förderung freuen darf, steht im Mai fest.

Sollte die Bewerbung um LEADER erfolgreich sein, werden die Kommunen ein Regionalmanagement auf den Weg bringen. In der Lenkungsgruppe, die über die Projekte berät, bilden die Vertreter der elf beteiligten Kommunen die eine Hälfte; die andere Hälfte stellen ehrenamtliche Vertreter aus den Bereichen Soziales, Kultur und Wirtschaft.

Die Hauptverwaltungsbeamten der Kommunen im Kreis Vechta übergeben das Regionale Entwicklungskonzept als Bewerbung für das LEADER-Programm an das Amt für regionale Landesentwicklung in Oldenburg.

Von links: Helmut Gels (Bürgermeister Vechta), Frank Bittner (Dinklage), Henning Spenthoff (NLG), Patricia Bonney (Amt für regionale Landentwicklung Weser-Ems; ArL), Dr. Wolfgang Krug (Holdorf), Tobias Averbeck (Bakum), Willibald Meyer (Goldenstedt), Carsten Fischer (ArL), Landrat Herbert Winkel, Manuela Honkomp (Steinfeld), Ansgar Brockmann (Neuenkirchen-Vörden), Gerd Muhle (Damme), Franz-Josef Sickelmann (Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung Weser-Ems), Tobias Gerdesmeyer (Lohne), Gerd Meyer (Visbek) und Norbert Wencker (ArL). Foto: Christian Tombrägel, Stadt Lohne

BdV Trachtenstube2015 01Kinderkrippe und Vertriebene teilen sich ein Gebäude

IchDie Kinderkrippe Ammeri platzt aus allen Nähten. Als Notlösung musste schon ein mobiler Raum eingerichtet werden. Nun allerdings steht einer Erweiterung nichts mehr im Wege. Die Gemeinde Goldenstedt hat eine Einigung mit dem Bund der Vertriebenen (BdV) erreicht. Der BdV unterhält in der alten Amberger Schule die Ostdeutschen Heimat- und Trachtenstuben.

Der BdV gibt die Trachtenstube und einen Teil der Küche ab und stimmt der Errichtung eines Neubaus für zwei Krippengruppen auf der Grünfläche zu. Auch mit der Versetzung des Vertriebenen-Mahnmals an einen anderen zentralen Standort ist der BdV einverstanden.

Bürgermeister Willibald Meyer freut sich über den Kompromiss, der durch Vermittlung des niedersächsischen BdV-Landesvorsitzenden Oliver Dix aus Hannover zustande gekommen ist. Die Gemeindeverwaltung wird möglichst bald den Gremien des Rates eine neue Vereinbarung mit dem BdV zur Beschlussfassung vorlegen. Meyer rechnet mit großer Zustimmung, da die Nachfrage nach Krippenplätzen in Goldenstedt nach wie vor groß ist. „Es ist Eile geboten“, meint der Bürgermeister.

 

Verleihung FörderpreisSechs Personen ausgezeichnet

Für ihr Engagement hat die Gemeinde Goldenstedt beim Neujahrsempfang fünf Personen mit dem Förderpreis der Gemeinde geehrt. Margarethe Röderstein hat jahrelang im Pfarrgemeinderat der Kirchengemeinde St. Gorgonius mitgearbeitet, engagiert sich ehrenamtlich im Pflegeheim St. Franziskus-Haus und übernahm hier den Kapellendienst, als die letzte in Goldenstedt verbliebene Liebfrauen-Schwester Amaltrud ins Mutterhaus ihres Ordens abberufen wurde.

Außerdem zeichnete die Gemeinde Heinz Arkenau aus. Dieser ist seit 40 Jahren im Lutter Schützenverein aktiv, war viele Jahre im Vorstand und federführend beim Bau des Vereinsheims der Schützen und des TuS Lutten im Einsatz. Außerdem half er dem Malteser-Hilfsdienst beim Aufbau eines Krankenhauses in Litauen.

Der dritte Förderpreisträger ist August Westermann als langjähriger Vorsitzender des Goldenstedter Hegerings und Leiter der Bläsergruppe. Er wurde für seinen unermüdlichen Einsatz für die Jägerschaft und sein Engagement für den Umweltschutz ausgezeichnet.

Verleihung JugendförderpreisEine weitere Auszeichnung geht an den Fußballer Markus Kühling, der seit seinem Eintritt in den Verein mit neun Jahren im Jahr 1978 für den TuS Lutten im Einsatz ist. Seit 2002 ist er im Vorstand, seit 2010 auch für die Jugendarbeit verantwortlich.

Auf der Liste der Preisträger steht auch Winfried Rötepohl-Bahlmann. Er setze sich besonders für die Heimatpflege in Goldenstedt ein, sei aktiver Autor von Büchern über die Heimatgeschichte und engagiere sich seit Jahren ehrenamtlich für die Förderung der Kultur in der Gemeinde, erklärte Ratsvorsitzender Rudolf Aumann als Laudator.

Jugendpreis für Simon Gelhaus

Beim Jugendförderpreises gab es in diesem Jahr nur einen Preisträger. Auf Vorschlag des Jugendparlaments wurde Simon Gelhaus wegen seines vielfältigen ehrenamtlichen Engagements ausgezeichnet. Das frühere Mitglied des Jugendparlaments ist als Obergruppenleiter bei den Messdienern und als Schiedsrichter beim TuS Frisia Goldenstedt aktiv. Außerdem beteiligt sich der 19-Jährige seit Jahren am Jugend- und Familienaustausch mit den französischen Partnergemeinden Goldenstedts.

Willibald Meyer (3.v.l.) und Waltraud Varelmann (r.) gratulierten (v.l.) Heribert Sieveke, Manfred Hermes, Josef Ording, Erika Varnhorn, Gerd Sadowski, Franz Uhlhorn, Klemens Varnhorn, Paul Dammann und Franz Kröger. Franz Holzenkamp (2.v.r.) hatte die Gruppe vorgeschlagen."Gute Tat des Monats" im Dezember 2014

Die Krippe in der St.-Jacobus-Kirche ist für viele Lutter fester Bestandteil des Weihnachtsfestes. Dafür verantwortlich ist eine Gruppe, die seit über 50 Jahren die Krippe in der Kirche liebevoll dekoriert und die 30 geschnitzten, 40 Zentimeter großen Holzfiguren aufstellt. Für dieses Engagement hat das Goldenstedter Familienbündnis jetzt die Gruppe für die „Gute Tat des Monats“ ausgezeichnet.

Das dienstälteste Mitglied der Gruppe ist Gerd Sadowski, der seit einem halben Jahrundert aktiv im Krippenteam mitwirkt.

Um für ihren Einsatz die Auszeichnung „Gute Tat“ des Monats Dezember entgegenzunehmen, kamen am vergangenen Donnerstag (08. Januar) alle neun Mitglieder im Bürgersaal der Gemeinde Goldenstedt. Waltraud Varelmann vom Goldenstedter Familienbündnis und Bürgermeister Willibald Meyer überreichten den acht Männern sowie einer Frau die entsprechende Urkunde und einen Scheck über 100 Euro. Das Preisgeld wollen die Geehrten an den Heimatverein in Lutten weitergeben, der es zur Instandhaltung der Krippe einsetzen soll.

In Anwesenheit der Gemeindespitze und des Ersten Kreisrates trägt sich der Festredner des Neujahrsempfangs, Hans Höffmann, in das Goldene Buch der Gemeinde Goldenstedt ein. V.l.n.r.: Stv. Bürgermeisterin Elisabeth Wübbeler, stv. Bürgermeister Hubert Thomann, Erster Kreisrat Hartmut Heinen, Bürgermeister Willibald Meyer, Ratsvorsitzender Rudolf Aumann, stv. Bürgermeister Alfred Kuhlmann.Flüchtlinge herzlich willkommen – Dank an Ehrenamtliche

Der diesjährige Neujahrsempfang der Gemeinde Goldenstedt stand ganz im Zeichen der Flucht aus Kriegsgebieten. Unter den 400 Gästen waren auch 20 Flüchtlinge, die in Goldenstedt ihr neues Zuhause gefunden haben.

Schon zu Beginn seiner Begrüßungsansprache verwies Bürgermeister Willibald Meyer auf die bewaffneten Konflikte in Osteuropa und im Nahen Osten sowie auf die Ebola-Epidemie in Afrika. Durch diese Ereignisse sei das Flüchtlingselend überall in der Welt rapide angestiegen. Dennoch forderte er die Gäste auf, mit „Optimismus und Gottvertrauen“ in das neue Jahr zu starten.

Unter den Gästen begrüßte der Bürgermeister ganz besonders die Neubürger der Gemeinde, „die wegen Krieg, Elend und Not ihre eigene Heimat verlassen mussten und Frieden und Sicherheit bei uns suchen“. Am Beispiel der syrischen Flüchtlinge wurde mit Hilfe einer Diashow der lange und lebensgefährliche Weg zu Fuß durch die libysche Wüste und mit überfüllten Schiffen durch das Mittelmeer nach Europa nachgezeichnet.

Die schockierenden Fotos belegen, dass der seit vier Jahren tobende Bürgerkrieg in Syrien dramatische Folgen für die Zivilbevölkerung im Land hat. Vor allem die Kinder und Jugendlichen leiden besonders an den direkten Folgen des Krieges.

Bürgermeister Meyer stellte eine große Hilfsbereitschaft in Goldenstedt fest. Er dankte den zahlreichen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement, ohne das die Gemeinde weniger lebens- und liebenswert sei. Ausdrücklich betonte er, dass angesichts des demographischen Wandels das Motto nicht lauten dürfe: „Das Boot ist voll.“ Vielmehr heiße die Losung: „Wir helfen alle mit!“

Auch der Festredner des Abends, der Vechtaer Reiseunternehmer Hans Höffmann, widmete weite Teile seiner Ansprache den Flüchtlingen. Er appellierte an die deutsche Bevölkerung, die Heimatlosen mit offenen Armen aufzunehmen. „Jeder Mensch braucht eine Heimat, wo er sich ganz wohl fühlen kann.“ Der Redner, der nach eigenen Angaben die meiste Zeit des Jahres in der weiten Welt unterwegs ist, lehnte jede Form von Fremdenangst und Fremdenfeindlichkeit ab und zeigte für die Pegida-Demonstrationen kein Verständnis. Stattdessen lobte er die Gemeinde Goldenstedt, die in der Gastfreundschaft gegenüber den Flüchtlingen mit gutem Beispiel vorangehe.

Unter den Ehrengästen konnte Bürgermeister Willibald Meyer die gebürtige Goldenstedterin, MdL Renate Geuter aus Friesoythe, den neuen Ersten Kreisrat des Landkreises Vechta, Hartmut Heinen, sowie eine Reihe von amtierenden und ehemaligen Bürgermeisterkollegen begrüßen. Als Vertreter der Kirchen hieß er Pfarrerin Elke Koopmann und Pater Boby Pallickamalil herzlich willkommen. Viel Beachtung fand bei den Gästen die amtierende Erdbeerkönigin Johanna Reker aus Goldenstedt.

Den musikalischen Rahmen gestaltete die Bremer Musical-Company mit der Sängerin Sara Dähn und dem Pianisten Thomas Blaeschke, die das Publikum mit mehreren Musicalhits begeisterten.

Die syrischen Flüchtlinge bedanken sich bei Bürgermeister Willibald Meyer (3. von links) für die freundliche Aufnahme mit einer syrischen Mahlzeit.Bürgermeister Meyer hofft auf Unterstützung durch die Bevölkerung

Überall wird seit langem über eine Willkommenskultur diskutiert, in Goldenstedt versucht man seit langem sie zu praktizieren. So wurden auch die elf syrischen Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen, die vor rund fünf Wochen über das zentrale Aufnahmelager in Bramsche/Heesepe nach Goldenstedt gekommen sind. Im Rathaus begrüßte Bürgermeister Willibald Meyer sie persönlich.

Auf der Weihnachtsfeier vergangene Woche im Wohnheim berichteten die Flüchtlinge wie sie dem Bürgerkrieg in Syrien entkommen sind und nach Europa kamen. Sie alle sind ohne Pass oder Visum und nur dank Fluchthelfern nach Deutschland gekommen. Dafür mussten sie zwischen 5000 und 7000 Euro pro Person bezahlen. Die meisten haben sich von ihren Familien das Geld geliehen.

Nur wer soviel Geld für die Flucht hat, kann hoffen, nach Europa zu gelangen. Die Flucht selbst erwies sich als eine lebensgefährliche Odyssee. Die elf 20- bis 50-jährigen syrischen Männer lernten sich erst in Bramsche kennen. Die wochenlange Flucht erlebten sie deshalb sehr unterschiedlich. Doch bei allen stand das Leben mehrmals auf Messers Schneide.

Bedrücktes Schweigen herrschte im Flüchtlingswohnheim, als die Syrer von den Grausamkeiten des fast schon vier Jahre andauernden Bürgerkriegs erzählen. Zwischen regulären Soldaten und irregulären Milizen der Assads und Anhängern der Isis- oder Al-Kaida-Milizen sei die Lage nicht mehr erträglich gewesen. Heckenschützen und Granatwerferfeuer haben ihr Leben genauso bedroht wie Kampfflugzeuge und mangelnde medizinische Versorgung.

Während der ergreifenden Erzählungen mischten sich Freudentränen über die gelungene Flucht mit den Tränen des Heimwehs: „Wir sind wirklich sehr froh, hier in Goldenstedt zu sein, aber wir vermissen unsere Familien so sehr“, so lässt sich die Grundstimmung der syrischen Flüchtlinge zusammenfassen.

An eine baldige Rückkehr ist allerdings nicht zu denken. In Syrien kämpfen so viele verschiedene Gruppen gegeneinander, dass der Konflikt unlösbar scheint. Die radikal islamischen ISIS-Rebellen vertreiben jeden Gedanken an eine Rückkehr nach Syrien.

„Daher ist es nicht nur ein Gebot der Nächstenliebe, den Flüchtlingen in der Fremde ein neues Zuhause zu ermöglichen“, erklärte Bürgermeister Willibald Meyer. Es sei dringend notwendig, das bisherige aufwendige und langwierige Asylverfahren zu erleichtern und abzukürzen. Es sei wichtig, Flüchtlinge sofort zu integrieren und ihnen Arbeit zu geben, statt sie über Jahre in einen rechtlichen Schwebezustand zu belassen.

Die Gemeinde Goldenstedt möchte Zeichen setzen und es nicht bei der vorgegebenen Bereitstellung von Sammelunterkünften belassen. Zu einer ernst gemeinten Willkommenskultur gehört nach den Worten von Bürgermeister Willibald Meyer, dass die Flüchtlinge jede Hilfe bekommen, sich hier wohl zu fühlen. Dazu gehört vor allem das Erlernen der deutschen Sprache, die Akzeptanz der Bevölkerung und die Bereitstellung von Arbeitsplätzen.

Die Integration der Flüchtlinge können die offiziellen Vertreter der Caritas und der Kommunen nicht alleine schaffen.

Die Unterstützung durch die Bevölkerung ist unverzichtbar. Deshalb hofft die Gemeinde Goldenstedt, dass sich freiwillige Helferinnen und Helfer bei der Verwaltung möglichst bald melden (04444/200920).

2014 Bürgermeister Willibald Meyer -Dank an den Landkreis – Sorge um die Flüchtlingspolitik

Bürgermeister Willibald Meyer ist zufrieden mit dem vergangenen Jahr. So schaut er mit einigem Stolz auf die erheblichen Investitionen im Bereich der Schulen und Kindergärten. Als größtes Projekt verweist er hier auf die Fertigstellung der Maßnahme „Umbau und Erweiterung der Don-Bosco-Schule in Lutten mit einer Mensa“.  Nach rund 14 Monaten Bauzeit können die Schülerinnen und Schüler der Don-Bosco-Schule seit Schuljahresbeginn 2014/2015 im Zuge des Ganztagsbetriebs in der neuen stilvoll eingerichteten Mensa zu Mittag essen. Zugleich wurde das Raumangebot der Don-Bosco-Schule erheblich erweitert und aufgewertet. Insgesamt wurden hier rund 1,2 Millionen Euro investiert.

Die Träger der Kindergärten und Kinderkrippen im Gemeindegebiet haben im Haushaltsjahr 2014 von der Gemeinde Goldenstedt Zuweisungen erhalten für den laufenden Betrieb sowie das beitragsfreie Kindergartenjahr in Höhe von 1.467.300 Euro. Meyer nennt diese Ausgaben für die Schulen und Kindergärten eine „unverzichtbare und unaufschiebbare Investition in die Zukunft der Gemeinde“.

Viele neue Bauplätze

Gleichzeitig verweist er aber auch auf die enormen Anstrengungen von Rat und Verwaltung bei der Wohnbau- und Gewerbeentwicklung. So seien im vergangenen Jahr zahlreiche Bauplätze geschaffen worden. Auch stünden in der Gemeinde zur Zeit ausreichend Gewerbeflächen zur Verfügung.

Ausdrücklich begrüßt Goldenstedts Bürgermeister den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs durch den Landkreis Vechta. Das Interesse an moobil+ steige ständig, sodass dieses Gemeinschaftsprojekt schon jetzt als Erfolg bezeichnet werden könne. Vor allem die ältere Generation sei dadurch mobiler geworden. Große Hoffnung setzt Meyer auch in die weitere Entwicklung des Ausbaus des Internets durch den Landkreis Vechta. Hier sei die Gemeinde Goldenstedt beim Ausbau der Breitbandverkabelung durchaus aktiv mit dabei.

Für das Jahr 2015 hat die Gemeinde Goldenstedt sich laut Meyer viel vorgenommen. Hier ist exemplarisch der Umbau und die Erweiterung des Harmann-Wessel-Hauses zu einem Familienzentrum mit Kindergarten zu nennen. Auch die Erweiterung bzw. der Neubau der Kinderkrippe Ammeri ist im neuen Jahr geplant.

Ins Visier hat die Gemeinde außerdem eine neue Mehrzweckhalle in Lutten genommen wie auch die Gestaltung des Goldenstedter Ortskerns.

Bürgermeister Meyer macht keinen Hehl daraus, dass die Investitionen eine Herausforderung für den Haushalt sind und die notwendig gewordene Steuererhöhung für ihn ein Wermutstropfen  ist. „Die Klagen darüber seitens der Steuerzahler hielten sich in Grenzen. Darüber habe ich mich sehr gefreut; denn Steuererhöhungen sind immer unangenehm sowohl für den betroffenen Steuerzahler als auch für Rat und Verwaltung“, erklärte Meyer.

Große Sorgen macht sich der Bürgermeister angesichts der weltweiten Kriegsherde um eine humane Flüchtlingspolitik. In Goldenstedt leben derzeit 64 Flüchtlinge und für das neue Jahr ist die Aufnahme von 40 weiteren Flüchtlingen schon angekündigt. Die Bereitstellung von Wohnraum ist für die Gemeinde eine Herausforderung. Auch die Bereitschaft der Bevölkerung zu konkreten Hilfen für die Flüchtlinge stoße leider an gesetzliche Grenzen.  Einerseits sei es wichtig, die Flüchtlinge in das Gemeindeleben zu integrieren und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie willkommen sind. Andererseits müssten diese jahrelang auf die Anerkennung ihres Flüchtlingsstatus warten. Unter dieser Unsicherheit litten vor allem die Kinder und Jugendlichen. Bürgermeister Meyer erwartet von den Verantwortlichen in Berlin, dass die Asylpolitik in den kommenden Jahren auch in den gesetzlichen Vorgaben eine menschlichere Note bekommt.

Foto Rathaus

 

 

 

 

Rat und Verwaltung der Gemeinde Goldenstedt bedanken sich für die vielen

Grüße und Wünsche zum Weihnachtsfest bei den Schulen, Kindergärten und

-krippen sowie den Firmen und Institutionen.

 

Auch wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes Weihnachtsfest

und einen glücklichen Jahreswechsel. 

Gemeindebrandmeister Norbert Lück, stellv. Gemeindebrandmeister Hubert Thomann, Heinrich Lüers, Bürgermeister Willibald Meyer und Ortsbrandmeister Hubert Meyer.Bürgermeister Meyer dankt stellvertretenden Gemeindebrandmeister

Heinrich Lüers ist nicht mehr stellvertretender Gemeindebrandmeister. Lüers, der sich viele Jahre in diesem Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr engagiert hatte, hat es nun aus Altersgründen abgegeben. Bürgermeister Willibald Meyer überreichte ihm die entsprechende Urkunde, mit der das Ehrenbeamtenverhältnis endet.

Der Bürgermeister dankte Lüers für sein außergewöhnliches Engagement für die Gemeindefeuerwehr und vor allem für die Ortsfeuerwehr in Lutten, der Lüers über vier Jahrzehnte angehörte und deren Ortsbrandmeister er 17 Jahre war. Außerdem war er zwölf Jahre lang Gemeindebrandmeisters gewesen.

Zum neuen stellvertretenden Gemeindebrandmeisters wählte der Gemeinderat den stellvertretenden Bürgermeister Hubert Thomann.

An der kleinen Feierstunde im Rathaus nahmen auch der Gemeindebrandmeister Norbert Lück, der Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Lutten, Hubert Meyer, und der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Michael Wübbelmann teil.

musical2014-12-16Bremer Musical Company in der evangelischen Kirche

Die Bremer Musical Company tritt am 13. Februar in Goldenstedt auf. Sie ist weltweit bekannt für ihre Konzertreihen mit Programmen von Musical bis Pop, von Chanson bis Rock.

Mit dabei ist Sara Dähn, in Fachkreisen als Musicalstar bekannt. Mit ihren 23 Jahren hatte sie schon Auftritte auf allen Kontinenten – außer in der Antarktis. Im Oktober wurde sie in Stuttgart als „Künstlerin des Jahres 2014, Sparte Musical“ ausgezeichnet.

Der evangelische Kirchengemeinde Goldenstedt holt zusammen mit dem Kulturkreis „KULTURerLEBEN“ Company nach Goldenstedt. Die ist zur Zeit mit ihrer neuen Konzertreihe „Musicalzauber – Glaube, Liebe, Hoffnung im Musical“ in den schönsten Kirchen Deutschlands auf Tour. Moderator und Pianist Thomas Blaeschke führt durch die Jahrzehnte der Musikgeschichte und gewährt spannende Einblicke in die Welt der Musik.

Es werden unter andren Ausschnitte aus „Mamma Mia!“, „We will rock you“, „Der König der Löwen“, „Les Misérables“ und „Cats“ geboten; aber auch bekannte deutsche Chansons.

Bei der Vorstellung der Plakate und Flyer im Rathaus gewährte Musicaldarstellerin Sara Dähn einen Einblick in die Welt des Musicals. Pastorin Elke Koopmann und der Bürgermeister Willibald Meyer überzeugten nach der Kostprobe Martin Meyer vom Goldenstedter Kulturkreis, das musikalische Rahmenprogramm des Neujahrsempfangs am 5. Januar von den beiden Musikern gestalten zu lassen. Sie treten dann unter dem Namen „Voice Over Piano“ auf.

Für das Musicalkonzert in der Martin-Luther-Kirche am 13. Feburar hat der Vorverkauf bereits begonnen. Karten gibt es für 17 Euro im evangelischen und im katholischen Pfarrheim, bei Papier Peschke und im Rathaus (Telefon 04444/200923). An der Abendkasse kostet eine Karte 20 Euro. Auch beim Neujahrsempfang können Karten erworben werden.

Der Pianist Thomas Blaeschke (sitzend) wird den Musicalabend moderieren, Sara Dähn (rechts) wird auftreten. Pfarrerin Elke Koopmann, Verwaltungsangestellte Eva-Maria Meyer, Bürgermeister Willibald Meyer und Kulturkreis-Vorsitzender Martin Meyer freuen sich auf das Konzert.

Umweltwoche logo rgb

Aufräumen, pflanzen, bauen, gestalten… In der Umweltwoche vom 23. bis zum 28. März können Sie unsere Gemeinde oder Ihre Bauernschaft noch ein Stück attraktiver und lebenswerter machen. Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt: Beteiligen Sie sich an Säuberungsaktionen, Pflege- oder Pflanzmaßnahmen, der Neugestaltung von Wegen und Plätzen oder an anderen Aktionen, die Ihnen am Herzen liegen und zu denen Sie Lust haben.

Zum Mitmachen aufgerufen sind alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen, Kindergärten, Verbände, Nachbarschaften, also jeder, der sich fit fühlt und motiviert ist. Wenn Sie Interesse haben, dann merken Sie den Termin vor. Detaillierte Informationen gibt es demnächst.
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an Ludger Hüsing, Telefon 04444 - 200944, huesing@goldenstedt.de 

 Bürgermeister Willibald Meyer (rechts) dankte den Organisataren (von links): Gisela Markiton, Günther Kurre, Annette Kraimer und Rita BöckmannBürgermeister Meyer dankt den Organisatoren

Der Kunsthandwerkermarkt im Harmann-Wessel-Haus hat auch in seinem 25. Jahr viele Besucher angelockt. Die 50 Aussteller, die aus dem gesamten nordwestdeutschen Raum gekommen waren, waren mit dem Besuch. Adventswochenende sehr zufrieden.

Für Freunde des Kunsthandwerks ist der Goldenstedter Markt ein Geheimtipp. Seit seinem Bestehen zeichnet er sich durch ein hochwertiges und vielfältiges künstlerisches Angebot aus, das von ausgefallenen Töpferexponaten, Holz- und Glasarbeiten über verschiedenartigste Textilien und Plastiken bis hin zu Schmuck sowie Lederarbeiten, Papier- und Metallgegenständen reicht.

Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer dankte dem Organisationsteam von der örtlichen Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) für die jahrzehntelange Vorbereitung und Durchführung des Kunsthandwerkermarktes.

Mit den Worten „Ihr habt den Kunsthandwerkermarkt zu einem großartigen Werbeträger der Gemeinde Goldenstedt gemacht“, überreichte er Gisela Markiton, Günter Kurre, Annette Kraimer und Rita Böckmann als Zeichen des Dankes kleine Präsente.

Seit 60 Jahren Priester: Ulrich Westendorf (rechts) mit Pater Boby Pallickamalil, Pfarrer Heinrich Rießelmann, Pfarrer Martin Knipper und Weihbischof Heinrich Timmerevers (von links).Goldenstedts ehemaliger Pfarrer feiert Diamantenes Priesterjubiläum

Goldenstedt ehemaliger Pfarrer Ulrich Westendorf ist seit 60 Jahren Priester. Am vierten Adventssonntag feierte er sein Diamantenes Priesterjubiläum. Nach der von Weihbischof Heinrich Timmerevers und Pfarrer Martin Knipper zelebrierten Eucharistiefeier fand zu Ehren des Jubilars im Pfarrheim ein Empfang statt. Eine lange Schlange von Gratulanten erwartete dort den beliebten ehemaligen Pfarrer der katholischen St.-Gorgonius-Gemeinde.

Unter den Gratulanten war auch Bürgermeister Willibald Meyer, der in seiner Laudatio betonte, dass Pfarrer Westendorf seine „seelsorglichen Aufgaben stets mit großem Engagement, außergewöhnlicher Ausstrahlung und Herzenswärme wahrgenommen“ habe. Vor allem habe ihm das gute Miteinander der evangelischen und katholischen Christen besonders am Herzen gelegen. Die „gelebte Ökumene“ sei sein Markenzeichen gewesen. Wörtlich sagte der Bürgermeister: „Ohne Übertreibung darf ich wohl behaupten, dass Sie in all den 60 Jahren ein engagierter Verkünder der Frohen Botschaft waren, wie das Evangelium ins Deutsche übersetzt heißt. Ganz im Sinne Ihres Primiz-Spruches ‘Alle Wege des Herrn sind Gnade und Erbarmen’ haben Sie als Priester stets ein glaubwürdiges Zeugnis für die Sache Jesu Christi abgegeben.“

Als Zeichen des Dankes überreichte Bürgermeister Meyer dem Jubilar, der 36 Jahre Pfarrer in Goldenstedt war und dort auch seinen Lebensabend verbringt, einen „Zeit-Gutschein“. Demzufolge wird der Bürgermeister mit dem Jubilar und drei weiteren Gästen gemeinsam einen Nachmittag gestalten und verbringen. Wohin die „Fahrt ins Blaue“ gehen soll, kann der Jubilar selbst bestimmen.

Auch die Pastorin der evangelischen Martin-Luther-Gemeinde, Elke Koopmann, gratulierte Pfarrer Westendorf mit sehr persönlichen Worten. Dabei hob sie vor allem dessen Bibelarbeit und ökumenisches Engagement hervor. In ihrer 24-jährigen Tätigkeit in Goldenstedt sei die Zusammenarbeit zwischen den Kirchen stets sehr gut gewesen. Dies sei vor allem das Verdienst von Pfarrer Ulrich Westendorf gewesen.

 

StrandfieberKartenvorverkauf ist gestartet

Auch im kommenden Jahr wird es wieder ein Strandfieber-Festival am Hartensbergsee in Goldenstedt geben. Bürgermeister Willibald Meyer und die Veranstalter haben die entsprechenden Verträge unterschrieben. Strandfieber 2015 nimmt bereits erste Formen an. Jetzt ist der Kartenvorverkauf gestartet. Es wird die zweite Auflage des Festivals sein. Beim ersten Strandfieber an Christi Himmelfahrt 2014 feierten tausende Besucher ausgelassen bis tief in die Nacht. Auch 2015 werden wieder drei Bühnen mit dem Amphitheater als Zentrum des Geschehens die Flächen am Hartensbergsee in eine riesige Tanzfläche verwandeln.

Auch die Facebook-Seite und die Facebook-Seite sind mit neuem Design wieder online. Tickets sind erhältlich unter www.strandfieberfestival.de, unter der Tickethotline 0180/6050400 (0,20 €/Anruf, max. 0,60 €/Anruf aus dem Mobilfunknetz) oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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