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LOGO - Goldenstedt Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der Gemeinde Goldenstedt! 

Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Ihnen die Gemeinde sowie den Rat und die Verwaltung vor. Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. Sie werden Ihnen schnell und unbürokratisch weiterhelfen. 
Ihre Gemeinde Goldenstedt
 

Boule-TurnierAbwechslungsreiches Programm

Derzeit sind 16 Jugendliche aus den französischen Partnergemeinden Bosc-le-Hard und Clerés zu Besuch. Sie trafen am Donnerstagabend (21. August) mit ihren Betreuerinnen in Goldenstedt ein und wurden von ihren Gastfamilien herzlich in Empfang genommen.

Die Goldenstedter haben ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Neben einer Besichtigung des Industriemuseums in Lohne und des Zeughauses in Vechta auch eine Fahrt nach Bremerhaven zum Klimahaus.

Natürlich wird auch die Gemeinde Goldenstedt selbst von den Jugendlichen näher erkundet. Im Mehrgenerationenpark gab es eine Rallye und einige Familien haben am Sonntag das Haus im Moor angesteuert, um dort den Moormarathon zu verfolgen. In der Marienschule haben die französischen und deutschen Jugendlichen gemeinsam gekocht.

Am Dienstag waren die Jugendlichen am Dienstagnachmittag bei Bürgermeister Willibald Meyer in Lutten zu Gast, unter anderem für ein Boule-Turnier. Das Abschlussfest findet am kommenden Donnerstag (28. August) auf dem Bolzplatz am Bankkamp statt.

Moormarathon am 24. AugustDie ersten Läufe starten um 9 Uhr
Am kommenden Sonntag (24. August) findet der 12. Moormarathon statt. Neben dem Rennen über die gesamte Marathonstrecke (42 Kilometer) bieten die Veranstalter auch einen Halbmarathon und Läufe über die Distanzen 9000 Meter, 3000 Meter und 1000 Meter (Schülerlauf) sowie 500 Meter (Bambini-Lauf) an. Für Wanderer und Walker gibt es eine Strecke über 18 Kilometer. Anmeldungen und weitere Infos unter www.moormarathon.de oder bei Annette Kraimer unter Telefon: 04444/2760.
Alle Läufe beginnen am Haus im Moor.
Startzeiten:
  • Moormarathon: 9.00 Uhr
  • Wandern und Walken (18 Kilomter): 9.00 Uhr
  • Bambini (500 Meter) – und Schülerläufe (ein Kilometer): Ab 9.30 Uhr
  • Halbmarathon: 11.00 Uhr
  • Moorlauf (9 Kilometer): 11.30 Uhr
schuelerferientickt201408Für 32 Euro durch ganz Niedersachsen und Bremen

Schüler können die moobil-plus-Busse auch mit ihrem Schülerferien-Tickets nutzen. Darauf weist der Busdienst im Landkreis Vechta hin.

Schülerferientickets gelten die ganzen Ferien, also noch bis zum 10. September, und kosten einmalig 32 Euro. Der Fahrschein ist in ganz Niedersachsen und Bremen gültig – allerdings nicht auf den Fähren zu den Nordsee-Inseln.

Schüler können das Ticket bis zum Alter von 22 Jahren nutzen. Jugendliche ab dem 15 Lebensjahr müssen einen Schülerausweis, eine Schulbescheinigung oder eine aktuelle Zeugniskopie mitführen.

Weitere Infos, wie Tipps für Touren, eine Gebietskarte und Servicenummern, gibt es unter www.schuelerferienticket.de.


Sommerfest MGHSeinem Namen alle Ehre machte jetzt der Mehrgenerationenpark in Goldenstedt: Vom Krippenkind bis zum Seniorenheimbewohner feierten alle Altersgruppen beim gemeinsamen Sommerfest des Caritas-Sozialwerks (CSW), des Landes-Caritasverbands (LCV) und des Mehrgenerationenhauses in Goldenstedt mit. Müttercafé und Gemeindecaritas hatten Menschen aller Generationen und Nationalitäten zu einem Picknick eingeladen. Auch die Kirchengemeinde St. Gorgonius unterstütze das gemeinsame „Café international“.

Für das leckere Picknick sorgte der hauswirtschaftliche Bereich des Integrationsbetriebs des CSW. finanziert wurde das für alle kostenlose Fest über den LCV mit Mitteln von Antenne Niedersachsen. Für die Kleinen war ein Spieleparcours aufgebaut. Die musikalische Untermalung übernahm der Kinderchor der Kirchengemeinde unter der Leitung von Patoralreferent Holger Schlömer.

Das Müttercafé geht mit dem Picknick in die Sommerpause. Organisiert wird der einmal monatlich im Mehrgenerationenhaus stattfindende Mütter-Treff in Kooperation des Jugendmigrationsdienstes (CSW), mit dem Flüchtlingswohnheim (CSW) und dem Mehrgenerationenhaus.  „Das Müttercafé ist  auch ein Integrationsangebot für Migrantinnen“, erklärt Angelika Möller vom CSW. Aus diesem Grund lag es nah, dass sich der LCV mit der diesjährigen Caritaskampagne an dem Fest beteiligte, denn mit dem sogenannten „Café international“ will die Caritas auf die Situation von Migranten aufmerksam machen. Auch Globalisierung und internationale wirtschaftliche Verflechtungen mit den oft verheerenden Folgen sind ein Thema der Kampagne. „In unserer Region wird dies besonders an der Lage der ausländischen Werksvertragsarbeiter deutlich“, erklärt Volker Hülsmann,  Gemeindecaritasreferent im Dekanat Vechta. „Weit weg ist näher, als du denkst“ lautet deshalb auch das Caritas-Motto, mit dem weltweite Solidarität und eine Willkommenskultur für Migranten gefördert werden sollen. 
Gisela Beimforde erlebte fünf Schulleiter

In einer eindrucksvollen Feierstunde wurde vor Beginn der Sommerferien die langjährige Konrektorin der Marienschule in Goldenstedt Gisela Beimforde verabschiedet. Zwi­schendurch war sie auch über ein Jahr lang kommissarische Rektorin.

Verabschiedung Beimforde

Bürgermeister Willibald Meyer begrüßte zur Feierstunde im Bürgersaal alle Schulleiterinnen und Schulleiter der Marienschule, die Frau Beimforde in ihren 26 Jahren erlebte. Es sind neben der aktuellen Schulleiterin Anke Magerfleisch Rektor Alex Peltzer, Rektorin Ingrid Schmidt, Rektor Karl-Heinz Wehry und Rektorin Petra Schomaker.

Bürgermeister Meyer lobte das außergewöhnliche pädagogische Engagement von Frau Beimforde, die von den Schülern, Eltern und Kollegen sehr geschätzt wurde. Er stellte fest, dass auch die Gemeinde sich stets auf ihre Loyalität und Kompromissbereitschaft verlassen konnte.

Auch Dezernent Wolfgang Schwaberg von der Landesschulbehörde lobte die scheidende Kon­rektorin. Sie habe stets in schwierigen Situationen die Verantwortung für die Schule in den ver­gangenen Jahren übernommen, beispielsweise als der Altbau abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wurde, und als im vergangenen Jahr aus der Haupt- und Realschule eine Oberschule wurde. Be­reits zu diesem Zeitpunkt hätte sie wegen ihrer Altersteilzeit nur wenige Stunden in der Woche zur Schule kommen müssen. Dass sie dennoch für die Vollzeitstelle zur Leitung der Schule be­reit stand, das rechneten ihr Dezernent Wolfgang Schwaberg und Bürgermeister Willibald Meyer in ihren Reden hoch an.

Für Gisela Beimforde war das „viel zu viel Lob“. In ihrer Rede bedankte sie sich bei ihren Mit­streitern in der Schulleitung und bei den Kollegen, die sie zum Abschied noch einmal hochleben ließen und ihr eigens gedichtetes Ständchen sangen.

Archäologen wollen das Geheimnis der Arkeburg lüften

"Mit einem derartigen Besucherandrang habe ich nicht gerechnet." Angenehm überrascht war Bürgermeister Willibald Meyer am vergangenen Samstag (12. Juli). Über 200 Besucher waren der Einladung der Gemeinde Goldenstedt und des Arbeitskreises Arkeburg gefolgt und ließen sich die Grabungen an der Arkeburg zeigen. Die wird derzeit im Rahmen eines Projektes der Universität Vechta erforscht.
Arkeburg Tag offene Grabungen
Die vier Archäologen Dr. Frank Andraschko, Esther Gütschow, Julia Vogt und Niels Hertzinger (Uni Hamburg) führten insgesamt viermal große
Besuchergruppen. Der erste Ansturm war nur zu bewältigen, indem drei Gruppen gebildet wurden. Nachzügler wurden nachmittags noch von Franz Holzenkamp (Heimatverein Lutten) geführt.

Dr. Andraschko wies auf die einmalige Chance hin, die Natur- und Geisteswissenschaften sowie die praktische Archäologie durch die großherzige Förderung des Ehepaares Anna und Heinz von Döllen besäßen. Er sei optimistisch, dass die Ergebnisse der Plaggen- und Holzkohle-Untersuchung im Herbst Auskunft über die ungefähre Erbauungszeit des Doppelwalles geben werden. Die Plaggen stammen vom inneren Ringwall; Holzkohle wurde bei einem Schnitt durch den äußeren Ringwall geborgen. „Dann können unsere Beobachtungen in die Forschungen von Professor Hucker eingepaßt werden!" Schon die Grabungen von Dr. Uhl (1905) weisen durch Keramikfunde in zwei ganz unterschiedliche Richtungen, in die Eisenzeit und das Frühmittelalter (etwa 7. Jahrhundert bis erste Hälfte des 10. Jahrhunderts).

Projektleiter Prof. Dr. Bernd Ulrich Hucker machte auf ausgewählte Ergebnisse seiner Arbeit an schriftlichen und kartographischen Quellen aufmerksam: Die Burg lag im Mittelalter auf der Gemarkung von Holtwedehusen (Holtwede), dessen dörflicher Mittelpunkt sich im heutigen Herrenholz befand. Diese Gemarkung mit dem Doppelringwall erstreckte sich exakt von Nord nach Süd auf der Wasserscheide zwischen Ems und Weser. Exponiert war die Lage ferner dadurch, dass die Anlage im Kreuzungspunkt eines Straßennetzes aus verschiedenen Richtungen und inmitten von mehreren Gerichtsstätten lag. Auch der gewaltige Umfang weist auf die einstige Bedeutung.Sie wird durch den überlieferten Namen, Hertekenborch, noch unterstrichen. Er hat sich im Laufe der Jahrhunderte zu Harkenborch, Arkenborch, Arkeborg abgenutzt, will heißen, dass hier eine größere Heeresansammlung ihr Heerzeichen (= herteken) aufpflanzte.

IMG 9098 komprimiertGemeinsam mit den Archäologen wurden die drei geöffneten Wallschnitte aufgesucht und vor Ort diskutiert, wobei die Arbeitsweise archäologischer Untersuchungen anschaulich vor Augen geführt werden konnte. Neu sind die Erkenntnisse aus einer Erweiterung des dritten Schnitts am „Nordtor": Hier sind die Spurrinnen eines frühgeschichtlichen Wagenverkehrs zu erkennen, die noch weiterverfolgt werden sollen. Es sieht so aus, als ob diese Altstraße nach Nordosten auf den historischen Schollenweg führte. Frau Vogt wies auf die Möglichkeit weiterer Forschungen hin. Ergänzend führte Frau Gütschow hinzu: „Es gibt physikalische Methoden, die den Boden unberührt lassen, wie airborn scanning".

Staunend verweilten die Besucher vor dem imposanten Nordwall und den nach Westen anschließenden Flügelwall (auf alten Karten Steingraben). Mehrfach entfalteten sich lebhafte Diskussionen, wie über den Bauaufwand, die Wasserversorgung, die Funktion der Anlage u.a.m. Die ebenfalls anwesenden Herren Dr. Frank Both (Archäologe) und Michael Wesemann (Grabungstechniker) schlugen vor Grabungsschnitte auf den benachbarten historischen Fluren Speelbarch, Große und Kleine Sittelstätte sowie Gravenstühler Holz anzulegen.

Bürgermeister Meyer bedankte sich bei den Mitgliedern des Arbeitskreises Arkeburg für ihre engagierte Arbeit, insbesondere bei der Familie von Döllen für die Spende sowie bei der Familie Essemüller als Eigentümerin der Waldflächen für ihr Einverständnis mit den Grabungsarbeiten. Mit deren Zustimmung habe der Bauhof der Gemeinde einen Rundweg zu den Grabungsstellen ausweisen und herrichten können.

Beachparty mit FFN-Morgenmän Franky und DJ Andree 

Das Familienfest am Hartensbergsee beginnt in diesem Jahr bereits am Samstag (9. August) mit einer Beachparty. ffn Morgenmän Franky RahmenZu Gast ist FFN-Morgenmän Franky mit DJ Andree. Daneben bieten die Veranstalter noch eine sehenswerte Feuershow und ein tolles Bühnenprogramm. Der Einlass beginnt um 19 Uhr. Beginn der Veranstaltung ist 20 Uhr. Bereits jetzt können die Karten für diese Beachparty beim Goldenstedter Reisebüro gekauft werden. Die Karten kosten 7 Euro im Vorver­kauf und 9 Euro an der Abendkasse. Bestellt werden können die Karten unter www.adticket.de und unter der Tel.-Nr. 018076050400. Zudem findet an diesem Abend ein großer Abendflohmarkt statt.

Am Sonntag eröffnet um 11 Uhr das Ellenstedter Blasorchester das Pro­gramm. Ab 12 Uhr haben dann die Jüngeren ihren Spaß. Bei toller Musik können sich alle Kinder ab dem 8. Lebensjahr an der Kinderholi beteiligen. Mehrfach können die Kinder dann mit verschieden Farben dieses Fest in ein buntes Farbenmeer verwandeln.

Ab 14 Uhr startet die Papp-Regatt. Auch an diesem Tag wartet ein buntes Bühnenprogramm. Neben der Showtanzgruppe „In Motion“ findet auch ein Krabben-pulwettbewerb der Markt­schreier statt, die an diesem Tag mit ihren lustigen Sprüchen die Besucher begeistern werden. Begleitet wird das ganze Programm von Jan Zerbst von FFN.

Die Vereine der Gemeinde haben wieder viele tolle Sachen vorbereitet, die Kinder können all diese Spiele mit einem Spielepass begleiten. Für ganz Mutige steht an beiden Tagen eine Was­serskianlage bereit. Bereits ab dem 07.08. ist ein niederländischer Sandburgenbauer vor Ort, der mit allen interes­sierten Kindern und deren Eltern Sandburgen und Sandskulpturen baut.
Vorstellung Plakat
Zudem findet auch an diesem Tag ein großer Flohmarkt mit Antik- und Kunsthandwerkermarkt statt. Hier sind natürlich auch alle Kinder eingeladen, sich mit einem eigenen Stand am Floh­markt zu beteiligen.

Die Besucher erwartet ein tolles Programm. Alle, die Interesse haben, am Flohmarkt, am Sand­burgenbauen oder der Kinderholi teilzunehmen, können sich mit der Gemeinde Goldenstedt, Uwe Kerßens, Tel. 04444-200922 in Verbindung setzen. Die Teilnahme an diesen Aktionen ist kostenlos.


Goldenstedt bei der Seehundstation von NordensViele neue Anregungen erhalten

Das Mehrgenerationenhaus in Goldenstedt unterhält seit 2008 eine Partnerschaft mit dem Mehrgenerationenhaus in Norden. Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit sind gegenseitige Besuche in unregelmäßigen Abständen.
In der vergangenen Woche waren nun 15 Mitglieder des Goldenstedter Familienbündnisses unter der Leitung der beauftragten Waltraud Varelmann zu Gast in Norden. Während des  Informationsaustausches, an dem auch Bürgermeister Willibald Meyer teilnahm, erfuhren die Goldenstedter viel über die Vorteile eines offenen Treffs für Jung und Alt. Gerade beim zwanglosen Zusammensein kommen sich die Generationen näher.
Sehr angetan war man von einer Fotoausstellung zum Thema Kinderrechte", an der sich über 40 Hobbyfotografen beteiligten.
Der Besuch schloss ab mit einer Fahrt zur Seehundstation in Norddeich. Dort wurde die Delegation aus Goldenstedt auch von Nordens Bürgermeisterin Barbara Schlag begrüßt. Bürgermeister Meyer nahm die Gelegenheit wahr, seine Kollegin nach Goldenstedt einzuladen.

Die Gemeinde Goldenstedt bietet für alle Grundschulkinder eine Ferienbetreuung in den Sommer- und Herbstferien an. Die Betreuung findet vormittags an den Werktagen in der Huntetalschule und der Don-Bosco-Schule statt. Die Kinder können tage- oder wochenweise angemeldet werden. 

In den Sommerferien werden Kinder zwischen dem 4. August und 05. September betreut, in den Herbstferien vom 27. Oktober bis 07. November. Die Betreuung dauert jeweis von 8. bis 12 Uhr, eine Erweiterung von 7 bis 13 Uhr ist möglich. Der Unkostenbeitrag beträgt 4 Euro pro Tag, für die Erweiterungszeiten werden 0,50 Euro je angefangener halber Stunde fällig. Weitere Infos gibt Steffen Boning von der Gemeinde Goldenstedt. Er ist erreichbar unter 04444/200924 oder per E-Mail: boning@goldenstedt.de

Wissenschaftler stellen Forschungen vor

Geschichtsinteressierte haben am 12. Juli (Samstag) die Chance, sich die Grabungen in der Arkeburg zeigen zu lassen. Dann findet von 10 bis 14 Uhr ein „Tag der offenen Grabungen“ statt. Stündlich wird es dann Besichtigungen unter fachkundiger Führung geben.

Seit Ende Mai graben auf dem Gelände der Arkeburg, nahe der Arkeburger Straße, die Archäologinnen Ester Gütschow und Julia Vogt sowie der Archäologe Niels Herzinger von der Universität Hamburg. Prof. Dr.Dr. Bernd Ulrich Hucker (Vechta) und Dr. Frank Andraschko (Hamburg) betreuen die Grabungsar­beiten. 

Grabungsstelle

 

An drei Stellen wurden metertiefe Löcher an den Wallanlagen der früheren Arkeburg gegraben. Man erhofft sich von den Schnitten in den äußeren und inneren Ring der historischen Wallanla­gen Antworten auf die Frage, wer die seit Jahrhunderten verlassene Festung gebaut hat – und vor allem wann.

Der Arbeitskreis Arkeburg unter der Leitung von Heinz von Döllen und die Gemeinde Golden­stedt laden zum „Tag der offenen Grabungen“ ein und geben damit allen Interessierten die Gele­genheit, sich vor Ort über die Grabungen zu informieren.

Treffpunkt ist die Schützenhalle in Arkeburg. Nach der Begrüßung um 10 Uhr finden von dort aus stündlich Führungen unter der Leitung der Hamburger Archäologen statt (10.15 Uhr, 11.15 Uhr, 12.15 Uhr und 13.15 Uhr). Vorherige Anmeldungen sind nicht erforderlich. Die Teilnahe ist frei.
Gymnasiallehrer entkusselt seit einem Jahr im Moor
Gute Tat Juni 2014-2014-07-21

Studiendirektor Norbert Stahr aus Vechta hat die Auszeichnung „Gute Tat des Monats Juni“ bekommen. Seit einem Jahr verbringt er einen Großteil seiner Freizeit im Naturschutz- und Informationszentrum (NIZ) in Goldenstedt und widmet sich der mühsamen „Entkusselung“. So nennt man die Entfernung von mooruntypischen Pflanzen.

Im Rahmen des kreisweiten Wettbewerbs „Gute Tat des Monats“ überreichten Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer und Waltraud Varelmann vom Goldenstedter Familienbündnis Stahr eine Urkunde und einen Scheck in Höhe von 100 Euro, den der Geehrte als Spende an das NIZ weitergab. Annette Kraimer, Vorstandsmitglied des NIZ, die Norbert Stahr für die Ehrung vorgeschlagen hatte, nahm den Scheck dankend in Empfang. „Wir sind Herrn Stahr für seinen Einsatz außerordentlich dankbar“, sagte Bürgermeister Meyer am vergangenen Montag. Ohne ihn stünde das NIZ bald mitten im Wald. Mehrmals pro Woche ist der am Gymnasium Antonianum in Vechta unterrichtende Biologe im Moor.

Meyer nannte Stahrs Engagement "vorbildlich und nachahmenswert". In gut 14 Tagen wird er noch mehr Zeit haben, sich seiner ehrenamtlichen Freizeitbeschäftigung zu widmen. Dann nämlich geht er nach 31 Jahren am Gymnasium Antonianum Vechta in den Ruhestand.

DSCF7931-2005-03-03Seit 40 Jahren im Rat

Ein Parlament ohne die FDP – was im Bundestag seit der vergangenen Wahl Realität ist, ist in Goldenstedt undenkbar. Der Grund: Johannes Klostermann. Seit 40 Jahren engagiert sich der Gastronom im Gemeinderat.

Dieses Jubiläum war für Bürgermeister Willibald Meyer der Grund, Herrn Klostermann bei der vergangenen Ratssitzung zu ehren. Als stellvertretender Vorsitzender des Niedsächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB) im Landkreis Vechta überreichte er Klostermann die goldene Nadel des Verbandes.

Die Goldenstedter wählten Klostermann, der auch Mitglied des Kreistages ist, am 9. Juni 1974 das erste Mal in den Gemeinderat. Und wiederholten das danach acht Mal. Dabei erzielte Klostermann beachtliche Wahlergebnisse.

Bürgermeister Meyer würdigte Klostermanns Verdienste um die Gemeinde Goldenstedt: „In den vier Jahrzehnten ist in der Gemeinde Goldenstedt viel bewegt worden und viele Entscheidungen sind mit dem Namen Hans Klostermann verbunden. Sein Steckenpferd war und ist die gewerbliche Entwicklung unserer Gemeinde.“ Aber auch die kommunale Bildungspolitik habe ihm sehr am Herzen gelegen und tue das auch heute noch. „So war für ihn die Auflösung der Hauptschule in den Jahren 1975 bis 1979 ein kapitaler Fehler und ein Dorn im Auge. Es ist sein Verdienst, dass ein Kurswechsel in der niedersächsischen Schulpolitik konsequent verfolgt wurde und Ende der 80er Jahre die Hauptschule wieder nach Goldenstedt zurück kam.“

Für die kommunalpolitischen Anliegen habe Herr Klostermann seine guten Verbindungen nach Hannover genutzt. Wenn es erforderlich war, habe er die FDP-Landesminister zu sich oder auch ins Rathaus eingeladen. Oder besser gesagt: herbestellt. In Hannover sei Klostermann als „liberaler und eigensinniger Kopf“ bekannt und gefürchtet, erklärte Meyer.

Auch der Ratsvorsitzende Rudi Aumann sowie die Fraktionsvorsitzenden Heribert Kolhoff (CDU), Dieter Rohnstock (IGG) und Kurt Reinemann (SPD) gratulierten dem Jubilar und dankten ihm für sein kommunalpolitisches Engagement. Trotz unterschiedlicher Meinungen in tagespolitischen Fragen habe man immer „an einem Strang gezogen“, wenn es um das Wohl der Gemeinde Goldenstedt ging.

Johannes Klostermann war gerührt von den vielen Dankesworten und lud im Anschluss an die Ratssitzung den gesamten Rat zu einem Umtrunk in seine Gaststätte ein.

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Die Gemeinde Goldenstedt plant zusammen mit dem Arbeitskreis „Arkeburg“, ein Buch über die Arkeburg herauszugeben. Unter der Leitung von Heinz von Döllen sollen die Ergebnisse der Ausgrabungsarbeiten in der geschichtlich bedeutsamen Ringwallanlage dargestellt werden. Nach den Worten Prof. Dr. Dr. Ulrich Hucker, der das Projekt „Arkeburg“ leitet, gibt es eine Fülle an interessanten Informationen über die Entstehung und Bedeutung der Arkeburg. Er ist auch optimistisch, dass die Archäologen bis Jahresende die Ergebnisse der zur Zeit laufenden Ausgrabungsarbeiten ausgewertet haben. „Dann werden wir endlich wissen, wann und warum die Arkeburg errichtet worden ist und wer sie errichtet hat“, erklärte Hucker.

Das Buch mit dem Arbeitstitel „Arkeburg – die Burg vor dem Moore“ soll vor allem Heimatfreunde ansprechen. Um den Preis möglichst erschwinglich zu halten, ist vorgesehen, öffentliche und private Spenden einzuwerben.



Gäste- und Touristikverein ehrt Jubilare


Foto CamperDer Gäste- und Touristikverein (GuT) Goldenstedt ehrte hat alle Camper geehrt, die seit über 25 Jahren den Camping- und Mobilheimplatz im Erholungspark Hartensbergsee besuchen. An15 Familien überreicht der GuT-Vorsitzende Willibald Meyer die Urkunden.

Am längsten ist Frau Anneliese Krause aus Oldenburg auf dem Goldenstedter Campingplatz. Seit 34 Jahren hat sie in Goldenstedt zweitweise ein Zuhause gefunden. Gerd Wolf bedankte sich im Namen der Camper für die Auszeichnung. Er betonte, dass sich die Camper sehr wohl fühlen in Goldenstedt, und lobte den Einsatz des GuT für die attraktive Erholungsein­richtung. Es sei ein gutes Zeichen, dass die Camper so lange in Goldenstedt sind. Über 25 Jahre auf dem selben Campingplatz: „Das ist eine Seltenheit. Darauf können der GuT und die Gemeinde Goldenstedt stolz sein.“

Bei dem anschließenden gemeinsamen Spargelessen im Restaurant Klostermann klönten Camper und GuT-Mitglieder witzige und interessante Erfahrungen im Erholungspark.



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DREAMER - Open-Air-Konzert

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Heimat- und Sängerfest in Varenesch

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